EY Klage: Erste Erkenntnisse

EY Klage
08.08.2020664 Mal gelesen
Fortsetzung unserer Berichterstattung: Wirecard - Individualprozess kommt planmäßig voran

Mit der am 6.7.2020 u. a. gegen den Wirtschaftsprüfer EY erhobenen Schadensersatzklage werden baldige Vollstreckungstitel angestrebt, die bekanntlich in einem Kapitalanlegermusterverfahren nicht zu erreichen sind. Die einschlägige Rechtslage ist anlegerfreundlich und die höchstrichterliche Rechtsprechung gilt als gefestigt. Individualprozesse minimieren die Gefahr der Prozessverschleppung etwa durch das Insistieren auf Auftrennung von willkürlichen Klagezusammenschlüssen. Die Fokussierung auf zeitnahe Einzelklagen soll die Aussichten auf Realisierung der Ansprüche von Wirecard - Anlegern gegenüber Teilnehmern von Einsammelverfahren entscheidend verbessern.

Wie das Gericht mitteilt, lässt sich die Beklagte EY nicht von einer der sogenannten Magic - Circle - Kanzleien vertreten. Diese Strategie könnte Ausdruck einer Fokussierung auf die im Rechtsstreit ausschlaggebende inländische Rechtslage sein. Es ist keine Besorgnis zu erkennen, dass die andernorts besonders herausgestellte Befassung mit fernen Rechtsordnungen tatsächlich zu prozessrelevanten Auswirkungen auch im Anlegerinteresse führen könnte. 

Insbesondere für rechtsschutzversicherte Geschädigte ist es weiterhin empfehlenswert, gebotene Aktivitäten gleich von Beginn an in die richtigen Bahnen zu leiten. Nehmen sie gern unverbindlich Kontakt mit uns auf und stellen uns Ihre Fragen. Ohne Massenabfertigung bieten wir unserer Mandantschaft einen persönlichen, nur auf ihren Fall konzentrierten Service, der auch die Deckungsanfragen bei Rechtsschutzversicherungen umfasst. Sollten namhafte Prozessfinanzierer die Vorteile von Einzelprozessen erkennen, werden wir ihre Angebote gern an Interessenten weiterleiten.

Düsseldorf, den 08.08.2020

Jens Graf, Rechtsanwalt
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