Private Krankenversicherung zahlt Kosten der LASIK OP

09.09.2013494 Mal gelesen
Außergerichtliche Einigung erzielt!

Privat Krankenversicherte haben nach ihrem Versicherungsvertrag und den Versicherungsbedingungen häufig Anspruch auf Übernahme der Kosten für die Lasik-OP. Trotzdem lehnen die Versicherer die Kostenübernahme mit dem Hinweis ab, der Eingriff sei medizinisch nicht notwendig. Da sich leider manch Versicherter damit abfindet, sparen die Krankenversicherungen und sehen sich in ihrer Verweigerungspraxis bestätigt, die ihnen erheblich Geld spart.

Aktuell habe ich wieder durch den Hinweis an die Krankenversicherung auf das aktuelle Urteil des LG Frankfurt vom 02.10.2012 6 AS 198/11 außergerichtlich die Krankenkasse dazu bewegen können, meinem Mandanten die Kosten der LASIK-OP zu erstatten, obwohl sie gegenüber dem Mandanten bereits mehrfach erklärte, sie sei zur Zahlung nicht verpflichtet.

Dass die LASIK-OP zur Heilung oder Linderung geeignet ist, ist mittlerweile wissenschaftlich anerkannt- auf eine Brille muss sich ein Versicherter durch seine Krankenkasse nicht verweisen lassen.

 

Julia Fellmer, Fachanwältin für Medizinrecht

www.tondorfboehm.de