Die Internetseite auventor.com wirbt nach ihrem Internetauftritt mit Angeboten im Bereich der Geldanlage. Nach den der Kanzlei Wilms vorliegenden Informationen werden Interessenten unter anderem von einem Ansprechpartner mit dem Namen Matthias Hefele betreut. Verwendet werden hierbei unter anderem folgende Kontaktdaten:
- Matthias Hefele
- Kundenberater
- Telefon: 030 232573726
- E-Mail: info@auventor.com
- Internet: www.auventor.com
- Anschrift: Genthiner Straße 39, 10785 Berlin
Festgeldanlagen gelten grundsätzlich als konservative Form der Geldanlage. Gleichzeitig haben sich in den vergangenen Jahren zahlreiche Fälle gezeigt, in denen professionell gestaltete Internetseiten, überzeugende Vertragsunterlagen und persönliche Ansprechpartner genutzt wurden, um Anleger zu hohen Überweisungen zu bewegen. Aus Sicht der Kanzlei Wilms sollten deshalb sämtliche Festgeldangebote sorgfältig geprüft werden, bevor Gelder überwiesen werden.
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Auventor – Welche Festgeldangebote beworben werden
Nach der Darstellung auf der Website sollen Anleger ihr Kapital über verschiedene Festgeldmodelle anlegen können. Im Vordergrund stehen dabei regelmäßig feste Laufzeiten und vorab vereinbarte Zinssätze. Gerade solche Angebote sprechen sicherheitsorientierte Anleger an, die ihr Vermögen ohne größere Kursschwankungen investieren möchten.
Häufig werden unter anderem folgende Vorteile hervorgehoben:
- feste Zinssätze über die gesamte Laufzeit,
- unterschiedliche Laufzeiten,
- einfache Kontoeröffnung,
- persönliche Beratung,
- schnelle Vertragsabwicklung,
- planbare Erträge.
Solche Merkmale sind für sich genommen jedoch kein Nachweis dafür, dass ein Anbieter tatsächlich seriös arbeitet oder über die erforderlichen Erlaubnisse verfügt.
Auventor – Professioneller Internetauftritt allein genügt nicht
Viele Anbieter im Bereich der Kapitalanlage verfügen über moderne Internetseiten und professionell gestaltete Unterlagen. Das gilt gleichermaßen für seriöse Unternehmen wie auch für betrügerische Angebote.
Vertrauen soll häufig durch folgende Elemente geschaffen werden:
- hochwertige Gestaltung der Website,
- deutsche Kontaktanschriften,
- persönliche Ansprechpartner,
- Telefonnummern mit deutscher Vorwahl,
- professionell wirkende Vertragsunterlagen,
- angebliche langjährige Erfahrung.
Gerade deshalb sollten Anleger nicht allein auf den äußeren Eindruck vertrauen. Entscheidend ist vielmehr, wer tatsächlich hinter dem Angebot steht und ob eine nachvollziehbare Regulierung oder Zulassung besteht.
Auventor – Typischer Ablauf bei problematischen Festgeldangeboten
Die Erfahrungen aus zahlreichen bekannten Fällen zeigen häufig einen ähnlichen Ablauf.
Nach einer ersten Kontaktaufnahme werden Interessenten telefonisch oder per E-Mail beraten. Anschließend erhalten sie Vertragsunterlagen sowie Informationen zu den angebotenen Laufzeiten und Zinssätzen. Nach Unterzeichnung des Vertrages erfolgt die Aufforderung zur Überweisung des Anlagebetrages.
Im Anschluss erhalten Anleger oftmals:
- Zahlungsbestätigungen,
- Vertragsunterlagen,
- Kontoübersichten,
- Zinsberechnungen,
- Mitteilungen über den angeblichen Stand ihrer Geldanlage.
Während der vereinbarten Laufzeit entstehen häufig zunächst keine Auffälligkeiten.
Auventor – Schwierigkeiten können bei der Auszahlung entstehen
In zahlreichen bekannten Betrugsfällen treten Probleme erst dann auf, wenn Anleger ihr angelegtes Kapital einschließlich der versprochenen Zinsen zurückfordern.
Geschädigte berichten in vergleichbaren Fällen unter anderem über:
- verzögerte Auszahlungen,
- ständig neue Begründungen,
- fehlende Erreichbarkeit,
- unbeantwortete E-Mails,
- ausbleibende Rückrufe,
- Abschaltung von Internetseiten.
Teilweise werden vor einer Auszahlung weitere Zahlungen verlangt. Begründet wird dies beispielsweise mit:
- angeblichen Steuerforderungen,
- Bearbeitungsgebühren,
- Geldwäscheprüfungen,
- Freischaltungskosten,
- Transfergebühren,
- Sicherheitsleistungen.
Anleger sollten derartige Nachforderungen besonders kritisch hinterfragen. Weitere Zahlungen führen nach den Erfahrungen aus zahlreichen Betrugsfällen häufig nicht zu einer Auszahlung.
Auventor – Welche Unterlagen Betroffene sichern sollten
Wer bereits Geld investiert hat und Zweifel an einem Angebot entwickelt, sollte sämtliche vorhandenen Unterlagen sichern.
Hierzu gehören insbesondere:
- sämtliche E-Mails,
- Vertragsunterlagen,
- Zahlungsbelege,
- Kontoauszüge,
- Gesprächsnotizen,
- Telefonnummern,
- Namen der Ansprechpartner,
- Screenshots der Internetseite.
Je früher diese Unterlagen gesichert werden, desto besser lassen sich spätere Sachverhalte nachvollziehen.
Auventor – Handlungsempfehlungen für Anleger
Wer bereits Geld überwiesen hat oder Schwierigkeiten bei einer Auszahlung feststellt, sollte möglichst zeitnah handeln.
Empfehlenswert ist insbesondere:
- keine weiteren Zahlungen vorzunehmen,
- sämtliche Unterlagen vollständig zu sichern,
- Zahlungswege zu dokumentieren,
- Ansprechpartner und Kommunikationsverläufe festzuhalten,
- den Sachverhalt rechtlich prüfen zu lassen,
- gegebenenfalls Strafanzeige zu erstatten.
Gerade bei grenzüberschreitenden Sachverhalten kann eine frühzeitige rechtliche Prüfung sinnvoll sein, um mögliche Ansprüche und weitere Handlungsmöglichkeiten zu bewerten.
FAQ zu Auventor
Was bietet auventor.com nach seinem Internetauftritt an?
Nach der Außendarstellung werden unter anderem Festgeldanlagen und Kapitalanlageprodukte beworben.
Sind hohe Festgeldzinsen ein Warnsignal?
Ungewöhnlich hohe Zinsen sollten Anlass sein, das Angebot besonders sorgfältig zu prüfen und die Seriosität des Anbieters zu hinterfragen.
Wann sollten Anleger besonders vorsichtig werden?
Wenn Auszahlungen verzögert werden, zusätzliche Gebühren verlangt werden oder Ansprechpartner plötzlich nicht mehr erreichbar sind, empfiehlt sich eine sorgfältige rechtliche Prüfung.
Welche Unterlagen sollten aufbewahrt werden?
Verträge, Kontoauszüge, Zahlungsbelege, E-Mails, Nachrichten und sämtliche Kommunikationsdaten sollten vollständig gesichert werden.
Kann eine Rückholung investierter Gelder möglich sein?
Ob rechtliche oder tatsächliche Möglichkeiten bestehen, hängt stets vom Einzelfall ab. Eine frühzeitige Prüfung kann helfen, Zahlungswege zu dokumentieren und mögliche Ansprüche zu bewerten.
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