SHB Innovative Fondkonzepte Fürstenfeldbruck und München: Was können Anleger unternehmen?

SHB Innovative Fondkonzepte Fürstenfeldbruck und München: Was können Anleger unternehmen?
22.03.2013488 Mal gelesen
Der Fonds SHB Innovative Fondskonzepte Fürstenfeldbruck und München bescherte seinen Anlegern in den vergangenen Wochen ein ungewöhnliches Maß an Aufregung. Nicht wenige Anleger nahmen dies zum Anlass, um sich über ihre Rechte zu informieren.

Dass eine Kapitalanlage ihren Anlegern soviel Trubel beschert wie der Immobilienfonds SHB Innovative Fondkonzepte Fürstenfeldbruck und München  ist ungewöhnlich. Denn es kommt nicht alle Tage vor, dass binnen weniger Wochen verschiedene, beunruhigende Ereignisse wie die Ungewissheit bezüglich des Falls S&K oder die Insolvenzen im Umfeld der SHB Fonds (nicht des Fonds SHB Innovative Fondskonzepte Fürstenfeldbruck und München selbst!) sich ereignen.

 

Die mit diesen Ereignissen einhergehende Besorgnis etlicher Anleger des SHB Innovative Fondkonzepte Fürstenfeldbruck und München zeigte sich u.a. in zahlreichen Kontaktaufnahmen von Anlegern mit der Kanzlei Dr. Stoll & Kollegen. Nicht wenige Anleger zeigten sich besorgt, da ihnen der Immobilienfonds als „sichere“ Anlage angepriesen wurde. Nun stellen sich diese Anleger die Frage, ob die Beteiligung an dem Immobilienfonds die richtige Wahl war bzw. welche Rechte sie jetzt geltend machen können. Diese Unsicherheit spiegelt sich auch im regen Zuspruch der SHB Interessengemeinschaft der Kanzlei Dr. Stoll & Kollegen wider, welcher sich auch im März 2013 noch Anleger anschließen.

 

Ein immer an die Anwälte der Kanzlei Dr. Stoll & Kollegen herangetragene Frage ist, ob es möglich sei, dass die Anleger sich von ihrer Beteiligung am Fonds SHB Innovative Fondkonzepte Fürstenfeldbruck und München trennen können oder ob sie Schadensersatz fordern können. Ein praktisch wichtiger Ansatzpunkt für solche Ansprüche ist die Anlageberatung. Wenn Anlegern des SHB Innovative Fondkonzepte Fürstenfeldbruck und München eine für sie „unpassende“ Kapitalanlage empfohlen wurde, stehen Schadensersatzansprüche bzw. die Option, dass Anleger sich gegen Schadensersatz von ihrer Fondsbeteiligung trennen können, im Raum.

 

Was könne Anleger unternehmen, die an ihrer Anlageberatung zweifeln?

 

 

 

An welchen Voraussetzungen bemisst sich die Frage, ob eine Anlageberatung ordnungsgemäß war oder ob sie fehlerhaft war? Bereits vor Jahren stellte die höchstrichterliche Rechtsprechung, welche Anforderungen an eine ordnungsgemäße Anlageberatung zu stellen sind. Grob umrissen muss eine anleger- und anlagegerechte Beratung folgendes leisten: Zunächst müssen die Wünsche und Ziele des Anlegers ermittelt werden. Anhand dieser Vorgaben haben die Berater eine zu diesen Wünschen passende Kapitalanlage zu empfehlen (anlegergerechte Beratung). Wenn die Anleger eine sichere Kapitalanlage für die Altersvorsorge wünschten, ist die Empfehlung, in einen Immobilienfonds zu investieren, mit einem großen Fragezeichen zu versehen. In einem zweiten Schritt ist einem Anleger ein umfassendes und realistisches Bild von den Vor- und Nachteilen der (passenderweise!) empfohlenen Kapitalanlage zu zeichnen (anlagegerechte Beratung).

 

Gerade geschlossenen Fonds wohnen verschiedene Risiken inne. Hierzu zählen zum einen Verlustrisiken, die sich aus der unternehmerischen Natur des Fonds ergeben. Aber auch aus der rechtlichen Struktur des Fonds SHB Innovative Fondkonzepte Fürstenfeldbruck und München ergeben sich verschiedene beachtenswerte Risiken. Hinzu treten weitere Pflichten der Berater, wie z. B. die zutreffende Aufklärung über Provisionen oder die rechtzeitige Übergabe des Prospekts. Passierten bei dem individuellen Anlageberatungsgespräch Fehler, stehen Schadensersatzansprüche der Anleger im Raum. Es geht hierbei gerade nicht darum, dass nachgewiesen werden muss, dass die Berater wussten, was bei der S&K Gruppe geschah.

 

Auch ImmoRente- und ImmoRente Plus-Beteiligungen lösen Anlegerfragen aus

 

Ein weiterer Aspekt, der vor allem Anleger interessiert, die die Beteiligungsvariante ImmoRente oder ImmoRente Plus wählten,  ist die Frage, ob sie ihre Ratenzahlungen weiterhin erbringen müssen bzw. ob sie kündigen können. Hierbei sollten Anleger beachten, dass es keine gute Idee ist, wenn sie die Zahlungen einfach einstellen. Bei dem Ratenzahlungsmodell für eine Beteiligung am SHB Renditefonds Nr. 6 ist geregelt, dass die Anleger sich vertraglich verpflichten, die Raten zu bezahlen. Wenn sie die Zahlung „eigenmächtig“ einstellen, verletzen die Anleger ihre vertraglichen Pflichten, was negative Konsequenzen nach sich ziehen kann. Insofern sollten die Anleger vor einem solchen Schritt Rechtsrat einholen. Auch hinsichtlich einer Kündigung sind verschiedene rechtliche Aspekte zu beachten.

 

Dies sind nur einige der verschiedenen (rechtlichen) Aspekte des Fall SHB Innovative Fondkonzepte Fürstenfeldbruck und München. Anleger des Immobilienfonds, die sich rechtlich beraten lassen möchten, sollten sich an einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht wenden. Auch können sich Anleger nach wie vor der SHB Interessengemeinschaft der Kanzlei Dr. Stoll & Kollegen anschließen.

 

Weitere Informationen:

Infoseite SHB-Fonds

Internetseite der SHB-Interessengemeinschaft der Kanzlei Dr. Stoll & Kollegen

 

Dr. Stoll & Kollegen Rechtsanwaltsgesellschaft mbH

Kanzlei für Bank- und Kapitalmarktrecht

Einsteinallee 3

77933 Lahr

Telefon: 07821 / 92 37 68 - 0

Fax: 07821 / 92 37 68 - 889

kanzlei@dr-stoll-kollegen.de

www.dr-stoll-kollegen.de

www.shb-interessengemeinschaft.de