Bindhardt Lenz Abmahnung wegen Sony Black – Was nun?

Bindhardt Lenz Abmahnung wegen Sony Black – Was nun?
23.09.2014416 Mal gelesen
Sie haben eine Bindhardt Lenz Abmahnung wegen eines Musikalbums von Bushido erhalten? Bleiben Sie ruhig. Oft ist der Anschlussinhaber überhaupt nicht verantwortlich und muss weder eine modifizierte Unterlassungserklärung abgeben noch die € 815 bezahlen. Beauftragen Sie einen erfahrenen Anwalt.

Aktuell lässt Anis Mohamed Youssef Ferchichi, der sich gerne Bushido nennt, wieder Abmahnungen wegen Urheberrechtsverletzungen an Musikstücken verschicken. Seit Jahren wird wiederkehrend in den Medien über Bushidos Verbindungen zur organisierten Kriminalität berichtet. Nun nimmt Bushido die deutschen Gesetze für sich in Anspruch, weil angeblich sein Album Sony Black (sein anderes Pseudonym) in Internettauschbörsen verbreitet worden sein soll.

Die Abmahnungen stammen von der Kanzlei Bindardt Lenz, die Bushido beauftragt hat. Die Anwälte teilen den angeblichen Tatzeitpunkt mit, zu dem das Album Sony Black angeboten worden sein soll. Sie fordern den angeblich ermittelten Anschlussinhaber auf, einen lebenslang gültigen Unterlassungsvertrag mit Vertragsstrafeklausel einzugehen. Zudem soll der Betroffene Anwaltskosten und Schadenersatz von € 1.200,00 zur Abgeltung aller Forderungen bezahlen.

Ist die Abmahnung von Bindhardt Lenz berechtigt?

Dies sollten Sie einen mit Abmahnungen von Bindhardt Lenz erfahrenen Rechtsanwalt wie Matthias Hechler, M.B.A. prüfen lassen:

Nur dann, wenn der Abgemahnte auch Täter oder Störer war, ist die Abmahnung berechtigt. Sofern der Abgemahnte nicht verantwortlich ist, weil z. B. Dritte das Album Sony Black angeboten haben und er diesen das Filesharing verboten hat, muss er keine (modifizierte Unterlassungserklärung abgeben und auch nichts bezahlen.

Es gibt viele Konstellationen, in denen ein Unterlassungsanspruch und Zahlungsanspruch gegen den betroffenen Anschlussinhaber gerade nicht besteht. Erst kürzlich hat der BGH mit Urteil vom 08.01.2014 bestätigt, dass der Anschlussinhaber beispielsweise nicht für das über seinen Anschluss betriebene Filesharing von volljährigen Kindern haftet.

Wenn Sie nicht haften gilt: Nicht zahlen - Nicht unterschreiben

Wer weder als Täter, noch als Störer für die Urheberrechtsverletzung an dem Album Sony Black haftet muss selbstverständlich keinen Cent zahlen, weder an Bushido, noch an seine Rechtefirma. 

Wer zumindest darlegen kann, nicht selbst, also täterschaftlich für die ihm vorgeworfene Urheberrechtsverletzung verantwortlich zu sein, haftet lediglich bestenfalls - aber auch nicht immer - als sog. Störer auf Erstattung vorgerichtlicher Rechtsanwaltskosten. 

Das Internet wimmelt leider von Informationen und Anwälten, die ihre Dienste bei Bindhardt Lenz Abmahnungen anbieten. 

"Man erkennt die Intelligenz eines Mandanten an der Wahl seines Anwalts".

Aus den vielen Gesprächen, die ich täglich mit Abgemahnten führe weiß ich, dass viele der Informationen, Ratschläge und Vorgehensweisen nicht nur sinnlos sind, sondern den armen Abgemahnten sogar massiv schaden können.

So ist es ein verbreiteter Irrglaube, dass der Anschlussinhaber immer eine (modifizierte) Unterlassungserklärung abgeben muss, wenn er eine Bindhardt Lenz Abmahnung erhalten hat. Das ist falsch.

Eine Unterlassungserklärung führt zu einem lebenslang gültigen Vertrag. Verstößt jemand im Haushalt des Anschlussinhabers dagegen, kann der Auftraggeber von Daniel Sebastian pro Verstoß € 5.000,00 fordern.

Wenn er Abgemahnte unschuldig ist, muss er weder eine Unterlassungserklärung, ob modifiziert oder nicht, abgeben, noch den geforderten Betrag bezahlen.

Auch die Vorgehensweise, die "Forderung auf € 150,00 zu reduzieren" und einfach an BIndhardt Lenz zu bezahlen, ist Unsinn. Wer € 1.200,00 fordert, wird sich niemals mit € 150,00 zufrieden geben. Außerdem: Wer unschuldig ist, sollte überhaupt nicht bezahlen, denn jede Zahlung an Bushido ist ein Schuldeingeständnis.

Erfahrung aus über 17.000 Filesharing-Abmahnungen

Machen Sie keine Experimente und lassen Sie von Rechtsanwalt Matthias Hechler, M.B.A. genau prüfen, ob Sie haften, also eine modifizierte Unterlassungserklärung überhaupt abgeben müssen. Wenn nicht, so haben Sie die besten Chancen, nichts bezahlen zu müssen und später auch nicht verklagt zu werden.

Gerne hilft Ihnen Rechtsanwalt Matthias Hechler, M.B.A. Er hat Erfahrung mit über 17.000 Filesharing Abmahnungen, darunter etliche der Kanzlei Bindhardt Lenz und weiß, was zu tun ist. Gerne können Sie sein kostenloses Erstgespräch von Montag bis Sonntag zwischen 8:00 Uhr und 20:00 Uhr nutzen.

Rechtsanwalt Matthias Hechler, M.B.A.

Telefon: 07171 - 18 68 66
Mail: [email protected]
Web: www.abmahnungs-abwehr.de

Die Anwaltskanzlei Hechler bietet Ihnen:

  • Erfahrung aus über 17.000 Abmahnungen 
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  • Faire Pauschalpreise