Betrüger setzen ihre Opfer massiv mit Fake-Abmahnungen der Kanzlei Auffenberg unter Druck

20.08.2011810 Mal gelesen
Betrüger verschicken derzeit tausende Fake-Abmahnungen im Namen der Abmahnkanzlei Auffenberg. Dabei versucht man offenbar die Opfer gezielt unter Druck zu setzen.

Wie wir bereits berichtet haben, werden derzeit im Namen der Kanzlei Auffenberg (APW Auffenberg Petzold Witte) sehr viele FAKE-Abmahnungen per E-Mail verschickt. Darin wird den Abgemahnten eine Urheberrechtsverletzung durch das Herunterladen/Hochladen von musikalischen Werken über eine Tauschbörse im Internet vorgeworfen. Das Fatale daran ist, dass diese Abmahnungen in Wirklichkeit gar nicht von der Kanzlei Auffenberg, sondern vielmehr von Betrügern stammen. Dies wurde uns auf Nachfrage von der Kanzlei Auffenberg bestätigt.

 

Die Betrüger setzen darauf, dass die Abgemahnten ohne weitere Nachfrage den geforderten Betrag mittels des vorgeschlagenen Zahlungsweges – einer UKASH-Karte – entrichten. Dabei handelt es sich nach ihrer Darstellung bei Ukash um „die sicherste Bezahlmethode im Internet“. Dabei wird natürlich verschwiegen, für wen dieser Zahlungsweg hier am „sichersten“ ist. Nämlich für Abzocker, von denen man aufgrund der Anonymität der Zahlung nicht einfach das Geld zurückverlangen kann.

 

Für eine FAKE-Abmahnung spricht, dass sie per E-Mail erfolgt und die Zahlung einer häufig niedrig gehaltenen Summe über einen anonymen Zahlungsweg (UKASH, paysafecard) gefordert wird. In diesem Fall sollten Sie keinesfalls einfach die geforderte Summe bezahlen.

 

Das gilt gerade auch dann, wenn die Betrüger gezielt Druck machen. So war er es offenbar bei der Redaktion des Schwarzwälder-Boten. Diese weist in einem aktuellen Beitrag darauf hin, dass sie am 15.08.2011 drei derartige Fake-Abmahnungen im Namen der Kanzlei Auffenberg erhalten habe. Dabei seien die Abmahnungen von drei unterschiedlichen E-Mail-Adressen verschickt worden. Laut Information des Schwarzwälder-Boten seien bereits tausende dieser E-Mails in Deutschland und Österreich im Umlauf, was auch unserer Einschätzung entspricht.

 

Fake-Abmahnungen dürfen auf keinen Fall mit echten Abmahnungen wegen illegalen Filesharings verwechselt werden. Hier besteht dringender Handlungsbedarf. Im Zweifel sollten Sie sich an eine Verbraucherzentrale oder Rechtsanwaltskanzlei wenden.

Weitere Informationen und Hilfe zu Abmahnungen von APW Auffenberg, Petzold, Witte finden Sie hier:
APW Auffenberg, Petzold, Witte.