Lehman Brothers – bei aller Zurückhaltung über pauschale Angaben zu den Erfolgsaussichten von Schadensersatzprozessen gegen die vermittelnden Banken – wer seinen Anspruch nicht geltend macht, kann

11.11.2008835 Mal gelesen

kein Geld erstattet bekommen, Bankrecht aktuell, Rechtsanwalt Jörg Reich, Gießen, informiert:

Viele geprellte Anleger der Lehman Brothers Zertifikate haben Angst bei der Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen gutes Geld „schlechtem“ hinterher zu werfen. Diese Sorge überlagert häufig das berechtigte Interesse an der Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen gegen die vermittelnde Bank wegen schlechter oder lückenhafter Beratung insbesondere in Bezug auf das Emittentenrisiko, in den Prospekten oft als „Kreditrisiko“ bezeichnet, und den Provisionsmargen der Banken. Dabei ist in vielen Fällen die rechtliche Situation als aussichtsreich zu bewerten und insbesondere regionale Bankhäuser mit überschaubaren Zertifikatsvolumina sind – natürlich unter dem Deckmantel der Verschwiegenheit – erstaunlich entgegenkommend. Der spezialisierte Rechtsanwalt, der gleichgelagerte Fälle derzeit in größeren Stückzahlen bearbeitet, biete i.d.R kostengünstige Beratungspauschalen für die Einschätzung der individuellen Situation an. Alternativ sind Verbraucherzentralen gute Anlaufstellen für eine erste Einschätzung der Lage. In jedem Fall sollte der Verlust nicht klaglos hingenommen werden, auch wenn nicht immer ein Gericht zu bemühen sein wird. 


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