Golden Slam - Böse Falle für die Anleger - im ersten Jahr Einzahlungen fast völlig für Verwaltungsgebühren verbraucht

07.06.20107194 Mal gelesen
Golden Slam Vorabverwaltungsgebühren verbrauchen die Einzahlungen Asset Management Fees im ersten Jahr fast vollständig
Vorabverwaltungsgebühren - ein Begriff, der den Anlegern in der Regel beim Beratungsgespräch von den Anlageberatern nicht erklärt wurde.
 
Das Golden-Slam-Programm der Liechtensteiner Firma Grandslam AM Services AG ist ominös und undurchsichtig gestaltet. Die Einzahlungen erfolgen auf ein Konto der Larona Trust Reg., allerdings nicht nach Liechtenstein, sondern auf ein Konto bei der Hypovereinsbank Lindau. Die Geldanlage erfolgt angeblich in "ausgewählte Rohstoffe", das heißt, Edelmetalle, insbesondere Gold, Silber und Platin, sowie Öl. Der Vertrieb erfolgte jedenfalls auch über die Fa. IFG.
 
Die ersten Kontoauszüge, die uns für mehrere Anleger vorliegen, lassen nichts Gutes erahnen: die Einzahlungen des ersten Jahres wurden komplett auf sog. Vorabverwaltungsgebühren verbucht, sind also möglicherweise verloren. Dies entspricht ungefähr 10 % der gesamten Anlagesumme, wobei hier anfänglich eine Einmaleinlage gezahlt wurde, und dann monatliche Raten erbracht wurden.
 
In Zahlen: bei einer Einmaleinlage von € 1.512 und 7 monatlichen Raten von € 100 sollten eigentlich € 2.212 vorhanden sein, tatsächlich wurden Vorabverwaltungsgebühren von € 2.058,-- abgezogen, so daß der Verlust im ersten Jahr knapp 100 % beträgt.
 
Bereits in der Stiftung Warentest im Februar 2009 wurde vor dieser Art Geldanlage gewarnt, weil "das Programm aufgrund der mäßigen Renditeaussichten und sehr hoher Kosten als Geldanlage nicht zu empfehlen sei."
 
Wir raten den Anlegern, sich schnell anwaltlich beraten zu lassen, um aus den Verträgen herauszukommen und das eingezahlte Geld zurückzuerhalten!