CS Euroreal: Interessengemeinschaft und Klagen auf Schadensersatz für Anleger

CS Euroreal: Interessengemeinschaft und Klagen auf Schadensersatz für Anleger
30.08.2012320 Mal gelesen
Wurden Anleger vor der Investition in den offenen Immobilienfonds CS Euroreal fehlerhaft beraten, können ihnen Schadensersatzansprüche zustehen. Fachanwalt kann Ansprüche prüfen. Zusätzlich Teilnahme an Interessengemeinschaft möglich.

Der Hektik rund um die Frage, ob der offene Immobilienfonds CS Euroreal wieder öffnen wird oder doch endgültig geschlossen werden muss, folgt jetzt die langwierige Abwicklung. Nach der ersten Auszahlung im Juli 2012 ist der nächste Termin der halbjährlichen Auszahlungen im Dezember 2012, allerdings gab das Fondsmanagement bereits bekannt, dass bei diesem Termin „insbesondere die Position der finanzierenden Banken“ berücksichtigt werden sollen. Es bleibt daher – trotz des ersten Immobilienverkaufs – abzuwarten, wie die kommende Ausschüttung ausfallen wird.

 

Anlegern, die nicht an der jahrelangen Liquidation teilnehmen möchten, bietet die Teilnahme an einer Interessengemeinschaft eine Alternative. Hier geht es um Ansprüche gegenüber der Credit Suisse, die den CS Euroreal auf den Markt brachte. Es wandten sich bereits zahlreiche Anleger an die Kanzlei Dr. Stoll & Kollegen Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, um der Interessengemeinschaft beizutreten. Unabhängig von der Teilnahme an der Interessengemeinschaft kann geprüft werden, ob Anlegern des CS Euroreal individuelle Schadensersatzansprüche zustehen. Die Anlegerkanzlei Dr. Stoll & Kollegen hat reichlich Erfahrung mit offenen Immobilienfonds und reichte bereits Klagen aufSchadensersatz für Anleger des CS Euroreal bei Gericht ein. Die Beratung durch die Postbank, die Commerzbank und Sparkassen wies oftmals Fehler auf.

 

Interessengemeinschaft und Klagen auf Schadensersatz wegen falscher Anlageberatung als Alternativen zur Abwicklung

 

So wurde beispielsweise nicht allen Anlegern vor der Investition in den CS Euroreal erklärt, dass offene Immobilienfonds die Rücknahme der Anteile aussetzen können und sogar – wie geschehen – aufgelöst werden können. Daher handelt es sich nicht um eine problemlos jederzeit verfügbare Kapitalanlage. Darüberhinaus gibt es noch eine Reihe weiterer Risiken, über die die Berater ebenfalls aufklären mussten. Leider sind Beratungsfehler keine Seltenheit. Verschiedene Gerichte sprachen daher Anlegern offener Immobilienfonds Schadensersatz wegen falscher Beratung zu. Oft sollte die Investition in den CS Euroreal als sichere Kapitalanlage oder der Altersvorsorge dienen, obwohl die Risiken, die einem offenen Immobilienfonds innewohnen, dem Konzept einer sicheren Geldanlage widersprechen. Anleger, die dies oder ähnliches erlebten, sollten sich an einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht wenden.

 

Infoseite Interessengemeinschaft CS Euroreal

 

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