CS Euroreal: Anlegergemeinschaft als Alternative zur langjährigen Abwicklung

CS Euroreal: Anlegergemeinschaft als Alternative zur langjährigen Abwicklung
06.08.2012320 Mal gelesen
Die Abwicklung des CS Euroreal wird noch 5 Jahre dauern. Es müssen noch fast 100 Immobilien veräußert werden in den nächsten 5 Jahren. Anlegergemeinschaft und Schadensersatzklagen als Alternative zur Abwicklung des offenen Immobilienfonds.

Die Abwicklung des offenen Immobilienfonds CS Euroreal hat begonnen und die erste Immobilie ist verkauft. Die Europagalerie in Saarbrücken hat den Eigentümer gewechselt. Noch 97 Objekte im Wert von ca. 5,4 Mrd. Euro befinden sich im Portfolio des CS Euroreal, welche während der Abwicklung noch veräußert werden sollen. Die nächste Auszahlung erfolgt erst im Dezember 2012. Im aktuellen Managementkommentar des Factsheets vom 17.07.2012 wird darauf hingewiesen, dass die Höhe der Ausschüttung hänge „einerseits von dem Umfang des Verkaufs weiterer Fondsimmobilien“ ab und  „andererseits von dem Verlauf der Gespräche mit den finanzierenden Banken ab, ob und in welchem Umfang Immobilienkredite aufgrund von Sonderkündigungsrechten vorzeitig zurückgeführt werden müssen“.

 

Ein Verkauf der Anteile über die Börse ist trotz der Abwicklung weiterhin möglich, allerdings bergen Kursschwankungen Ungewissheiten. Auch wird eine Verkaufsgebühr fällig, die einkalkuliert werden muss und auch Börsenkurs aktuell deutlich unter dem einstigen Ausgabepreis der Anteile. Eine andere Möglichkeit bietet die Beteiligung an einer Anlegergemeinschaft für Anleger des CS Euroreal. Hier geht es um Ansprüche gegenüber der Credit Suisse, die den CS Euroreal auf den Markt brachte. Es wandten sich bereits zahlreiche Anleger an die Kanzlei Dr. Stoll & Kollegen Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, um der Anlegergemeinschaft beizutreten.

 

Unabhängig von der Teilnahme an der Anlegergemeinschaft kann geprüft werden, ob Anlegern des CS Euroreal individuelle Schadensersatzansprüche zustehen. Die Anlegerkanzlei Dr. Stoll & Kollegen hat reichlich Erfahrung mit offenen Immobilienfonds und reichte bereits Klagen aufSchadensersatz für Anleger des CS Euroreal bei Gericht ein. In den vielen der Kanzlei vorliegenden Fällen bestehen Schadensersatzansprüche, weil Anleger fehlerhaft beraten wurden. Die Beratung durch die Postbank, die Commerzbank und Sparkassen wies oftmals Fehler auf. Verschiedene Gerichte sprachen daher Anlegern offener Immobilienfonds Schadensersatz wegen falscher Beratung zu. Oft sollte die Investition in den CS Euroreal als sichere Kapitalanlage oder der Altersvorsorge dienen, obwohl die Risiken, die einem offenen Immobilienfonds innewohnen, dem Konzept einer sicheren Geldanlage widersprechen. Anleger, die dies oder ähnliches erlebten, sollten sich an einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht wenden.

 

Weitere Information:

Infoseite Anlegergemeinschaft CS Euroreal

 

Einen Expertencheck von Rechtsanwälten für € 50.- finden Sie hier. Sie wissen danach, was Sie tun können:

http://www.dr-stoll-kollegen.de/kanzlei/kosten

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