Schiffsbeteiligung MPC CPO Nordamerika-Schiffe 2 - Fachanwälte setzen Schadenersatz für Anleger durch

Schiffsbeteiligung MPC CPO Nordamerika-Schiffe 2 - Fachanwälte setzen Schadenersatz für Anleger durch
24.05.2012439 Mal gelesen
Anleger des MPC Fonds CPO Nordamerika-Schiffe 2 GmbH & Co. KG, die von ihren Beratern oder von Banken und Sparkassen falsch beraten wurden, haben daher grundsätzlich gute Chancen, Schadenersatzansprüche gegen ihre Berater beziehungsweise die Gründungsgesellschafter des Fonds durchzusetzen.

"Fünf im Einsatz auf den Weltmeeren" heißt es auf dem Prospekt des von MPC aufgelegten Schiffsfonds CPO Nordamerika-Schiffe 2. Der Fonds hat fünf Containerschiffe erworben. Die Anleger haben insgesamt rund 83 Mio. € in den im Jahr 2008 aufgelegten Fonds investiert. Jetzt fürchten Anleger um Ihre Investition.

Schiffsfonds als sichere Anlage dargestellt

Unsere Mandanten berichten uns, dass sie für den Fonds von ihrem Bank- und Sparkassenberater mit zahlreichen Argumenten geworben wurden, mit denen der Fonds als sichere Anlage dargestellt wurde:

  • Der Fonds sollte dauerhaft hohen Renditeeinnahmen haben,
  • die Ausschüttungen sollten unabhängig sein von Aktienmarkt und Zinsentwicklungen
  • die Gewinne sollten abgeltungssteuerfrei sein und nur der Tonnagebesteuerung unterliegen
  • es sollten keine künftigen Nebenkosten für die Anleger anfallen,
  • die Entwicklung des US-Dollar sei eher unerheblich gegenüber dauerhaft steigenden Charterraten.

Schadenersatz für Anleger wegen Falschberatung und Prospektfehlern

Dabei wurden nach unserer Erfahrung zahlreiche Fakten zum Fonds sowie die Risiken der Beteiligung verschwiegen:

  • Nur 63% der Anlegergelder für investive Zwecke verwandt, der Rest floss in Zwischenfinanzierungszinsen, Provisionen und diverse Dienstleistungen.
  • Exorbitant hohe Vertriebskosten von fast 25% der Anlegergelder im Prospekt unzutreffend dargestellt.
  • Banken haben bis zu 14% Vertriebsprovision erhalten und Kunden darüber nicht informiert.
  • Hohes Risiko durch Kreditaufnahme in Japanischem Yen verschwiegen.
  • Keine Information über Risiken der loan-to-value Klauseln in den Kreditverträgen
  • Lange Kapitalbindung, Kein Zweitmarkt für "gebrauchte" Fondsbeteiligungen.
  • Prognostizierte Ausschüttungen wurden als Rendite dargestellt, dabei wird nach der Konzeption zum Teil Eigenkapital zurückgezahlt.
  • Schiffsfonds als Altersvorsorge empfohlen obwohl völlig ungeeignet.
  • Kein Hinweis auf fehlende Einnahmesicherheit infolge schwankender Charterraten. Stattdessen wurde durch den Verweis auf die Unabhängigkeit von Aktienmarkt und Zinsschwankungen der falsche Eindruck von Sicherheit vermittelt.

Mehr Informationen zu den einzelnen Fehlern bei der Beratung und im Prospekt finden Sie hier: http://www.nittel.co/kanzlei/kapitalanlagerecht/geschlossene-fonds/schiffsfonds/mpc-schiffsfonds-cpo-nordamerika-schiffe-2-informationen-fuer-anleger.html

Anleger des MPC Fonds CPO Nordamerika-Schiffe 2 GmbH & Co. KG, die von ihren Beratern oder von Banken und Sparkassen falsch beraten wurden, haben daher grundsätzlich gute Chancen, Schadenersatzansprüche gegen ihre Berater beziehungsweise die Gründungsgesellschafter des Fonds durchzusetzen.

Haben Sie Fragen zu Ihrer Fondsbeteiligung am MPC Fonds CPO Nordamerika-Schiffe 2 GmbH & Co. KG? Möchten Sie wissen, wie Ihre Chancen stehen, Schadenersatz durchzusetzen? Rufen Sie uns an, wir helfen Ihnen gerne.

Nittel | Kanzlei für Bank- und Kapitalmarktrecht
Ihre Ansprechpartner
Mathias Nittel, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht
Michael Minderjahn, Rechtsanwalt
[email protected]

Heidelberg: Hans-Böckler-Straße 2 A, 69115 Heidelberg
Tel.: 06221 915770 | Fax: 06221 9157729

München: Residenzstraße 25, 80333 München
Tel.: 089 25549850 | Fax: 089 25549855