CS Euroreal bleibt geschlossen - nun droht Verjährung

CS Euroreal bleibt geschlossen - nun droht Verjährung
12.12.20112263 Mal gelesen
CS Euroreal öffnet nicht, nun muss gehandelt werden.

Der von der Credit Suisse verwaltete offene Immobilienfonds  CS Euroreal ist mit einem Fondsvermögen von rund 6 Mrd. € ein echter Branchenriese - das war's dann aber auch schon mit der Sonderstellung, denn die Hoffnung, dass der CS Euroreal als einziger der großen Immobilienfonds 2011 wieder eröffnet, zerschlug sich am 12. Dezember 2011. Credit Suisse teilt mit, dass der CS Euroreal nicht wieder eröffnet wird in diesem Jahr wie angekündigt. Jetzt ist davon auszugehen, dass die endgültige Entscheidung über Öffnung erst 2012 erfolgt.


Bislang hatte der CS Euroreal  die besten Chancen für eine Wiedereröffnung – im Vergleich der derzeit geschlossenen offenen Immobilienfonds. In einem Rating der Agentur Scope kam der CS Euroreal auf die Note B, was einer mäßigen Investmentqualität entspricht. Für eine erfolgreiche Wiedereröffnung ist aber vor allem eine hohe Liquidität der Fonds von großer Bedeutung: in der Branche rechnen Experten damit, dass eine erfolgreiche Öffnung der derzeit geschlossenen Fonds nur mit einer Liquidität in Höhe von 30 % möglich sein wird, da zu erwarten ist, dass viele Anleger ihre Anteile zurücktauschen wollen. Credit Suisse sprach bei der Veröffentlichung der aktuellen Nachricht, dass aktuell nur 25 % erreicht werden konnten. Jetzt soll bis zum März versucht werden, die fehlende Liquidität durch weitere Immobilienverkäufe zu verbessern.
Anleger des CS Euroreal, die die weiteren Risiken und Unsicherheiten nicht tragen wollen, sollten sich deshalb bereits jetzt an einen im Kapitalanlagerecht tätigen Rechtsanwalt wenden, welcher ihre Schadensersatzansprüche gegenüber den Anlageberatern überprüfen wird. Solche Ansprüche entstehen, wenn Anleger des CS Euroreal nicht ordnungsgemäß anleger- und anlagegerecht beraten wurden, wenn ihnen also wesentliche Risiken des CS Euroreal verschwiegen wurden. Die Anlageberater machen sich ebenso schadensersatzpflichtig, wenn sie Anleger nicht über die ihnen zugeflossenen Kick-Backs (Provisionen) aufgeklärt haben. Sofortiges Handeln der Anleger des CS Euroreal ist allerdings gefragt, da die Verjährung der Ansprüche droht.

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