BGH bekräftigt Herausgabe der Nutzungsentschädigung im Kreditwiderruf

BGH bekräftigt Herausgabe der Nutzungsentschädigung im Kreditwiderruf
21.10.2015254 Mal gelesen
Darlehensnehmer können Tausende Euro beim Kreditwiderruf sparen

Düsseldorf – Der XI. Zivilsenat des Bundesgerichtshof sorgte durch einen Beschluss am 22. September 2015 für Klarheit in Sachen Nutzungsentschädigung. Bestätigt wurde das Senatsurteil XI ZR 33/08 vom 10. März 2009, welches eindeutig die Herausgabe bereits erbrachter Zins- und Tilgungsleistungen durch den Darlehensgeber an den Darlehensnehmer regelt. Abgelehnt wurden einzelne Argumente aus der Literatur, die gegen die Herausgabe der Nutzungsentschädigung plädieren.

 

Der BGH-Beschluss stellt sich auf die Seite der Verbraucher, indem er Kreditnehmern nicht nur die Erstattung aller Ratenzahlungen zuspricht, sondern auch die Summe, die Banken sowie Sparkassen mit dem Geld der Kunden erwirtschafteten. Legt das Geldinstitut diese Summe nicht offen, greift die Vermutung, dass das erwirtschaftete Geld mit 5 Prozentpunkten über Basiszinssatz zu verzinsen ist. „Darlehensnehmer können durch den Beschluss zusätzlich Tausende Euro beim Kreditwiderruf einsparen“, betont Prof. Dr. Reiter, Partner der Kanzlei baum reiter & collegen.

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Prof. Dr. Julius Reiter
Kanzlei Baum Reiter & Collegen
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