Frage der Zulässigkeit von Kreditbearbeitungsgebühren beschäftigt nun den BGH – Erste Einschätzung zugunsten der Verbraucher!

Frage der Zulässigkeit von Kreditbearbeitungsgebühren beschäftigt nun den BGH – Erste Einschätzung zugunsten der Verbraucher!
14.05.2014202 Mal gelesen
In dieser Woche begannen die Verhandlungen vor dem BGH zu der Thematik der Zulässigkeit der von Kreditgebühren, die vielen Banken in der Vergangenheit ihren Kunden auferlegten haben. Auch nach erster Einschätzung des BGH war dieses Vorgehen der Banken unzulässig.

So führte der BGH nun aus, Kreditbearbeitung sei Sache der Banken und keine Dienstleistung, die sich von Kunden extra bezahlen lassen dürfen.

 

Das Verfahren vor dem BGH dreht sich um die Frage, ob Banken ihren Kunden in der Vergangenheit zu Unrecht Gebühren für Verbraucherkredite auferlegt haben. Sollte der BGH bei seiner ersten Einschätzung bleiben, so müssten die Banken dir zu Unrecht erhobenen Gebühren an die betroffenen Kunden zurückerstatten. Für die Banken stehen folglich Millionenbeträge auf dem Spiel.

 

Bislang haben bereits zahlreiche Gerichte zugunsten der Verbraucher entschieden und die von den Banken erhobenen Bearbeitungsgebühren für unzulässig erklärt. Bereits diese Urteile haben viele Verbraucher angespornt gegen die ihnen auferlegten Bearbeitungsgebühren vorzugehen. Sollte nun tatsächlich ein höchstrichterliches Grundsatzurteil des BGH hinsichtlich dieser Thematik zugunsten der Verbraucher ergehen, wovon nach der ersten Einschätzung des BGH auszugehen ist, so müssen sich die Banken auf eine Klagewelle gefasst machen.