benefitprofitable(.)online – Fehlende BaFin-Erlaubnis

11.02.2026 13 Mal gelesen
Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) warnt vor den Angeboten auf der Website benefitprofitable(.)online.

Nach Erkenntnissen der Finanzaufsicht betreiben die Betreiber dort Bankgeschäfte ohne die erforderliche Erlaubnis der BaFin.

Zudem versuchen die Betreiber, mittels eines angeblichen Schreibens der BaFin den Eindruck zu erwecken, sie seien im Besitz einer Erlaubnis. Nach Feststellung der BaFin handelt es sich bei diesem Schreiben um eine Fälschung.

Die Warnung erfolgte auf Grundlage von § 37 Absatz 4 Kreditwesengesetz (KWG).

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benefitprofitable(.)online – Fehlende BaFin-Erlaubnis und gefälschtes Schreiben

In Deutschland ist das Betreiben von Bankgeschäften sowie das Anbieten von Finanzdienstleistungen erlaubnispflichtig. Nach § 32 Kreditwesengesetz (KWG) dürfen entsprechende Tätigkeiten nur mit ausdrücklicher Zulassung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) durchgeführt werden. Diese Vorschrift dient dem Schutz der Verbraucher und der Stabilität des Finanzmarktes.

Nach Angaben der BaFin verfügt benefitprofitable(.)online über keine entsprechende Erlaubnis. Ein Eintrag in der Unternehmensdatenbank der BaFin, der eine Zulassung bestätigen würde, existiert nicht.

Besonders problematisch ist die Fälschung eines angeblichen BaFin-Schreibens. Verbraucherinnen und Verbraucher können dadurch getäuscht werden und fälschlicherweise annehmen, dass es sich um ein reguliertes und seriöses Unternehmen handelt.

benefitprofitable(.)online – Typische Risiken bei unerlaubten Kreditangeboten

Erfahrungsgemäß treten bei vergleichbaren nicht regulierten Anbietern häufig folgende Probleme auf:

  • Forderung von Vorabgebühren, Bearbeitungs- oder Versicherungskosten
  • Kredite werden trotz Zahlung nicht ausgezahlt
  • Intransparente Angaben zu Firmensitz, Geschäftsführung oder wirtschaftlich Berechtigten
  • Verwendung gefälschter Zertifikate, Schreiben oder Ausweise zur Vertrauensbildung

Derartige Praktiken erhöhen das Risiko für Verbraucher erheblich, Opfer eines Betrugs zu werden.

Rechtliche Einordnung

Das unerlaubte Betreiben von Bankgeschäften oder Finanzdienstleistungen stellt einen Verstoß gegen das Kreditwesengesetz dar und kann nach § 54 KWG strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.

Soweit Gebühren vereinnahmt werden, ohne dass eine ernsthafte Absicht oder Möglichkeit zur Auszahlung besteht, liegt darüber hinaus ein Betrugsverdacht gemäß § 263 StGB nahe.

Für Betroffene ergeben sich zivilrechtliche Rückforderungsansprüche sowie die Möglichkeit strafrechtlicher Schritte.

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Handlungsempfehlung für Betroffene

Personen, die im Zusammenhang mit benefitprofitable(.)online Zahlungen geleistet haben oder zur Zahlung aufgefordert wurden, sollten keine weiteren Beträge überweisen.

Es empfiehlt sich, sämtliche Unterlagen, Zahlungsbelege und Kommunikationsverläufe zu sichern und den Sachverhalt rechtlich prüfen zu lassen – insbesondere wenn zugesagte Kredite nicht ausgezahlt werden oder zusätzliche Gebühren verlangt werden.