Wer über die Webseiten imperyx-group.com oder inv.userpersonalroom.com Geld angelegt hat, ist sehr wahrscheinlich auf ein betrügerisches Konstrukt gestoßen. Die dort präsentierte Handelsumgebung vermittelt lediglich den Eindruck echter Investitionen, während tatsächlich nur Einzahlungen eingesammelt werden. Um finanzielle Schäden zu begrenzen und Rückforderungsansprüche zu sichern, ist zügiges Handeln entscheidend.
Existiert die Imperyx Group als echtes Unternehmen?
Die Imperyx Group tritt nach außen wie ein regulierter Broker auf, doch dieser Eindruck hält einer Überprüfung nicht stand. Hinter der Plattform verbirgt sich kein legitimer Finanzdienstleister, sondern ein gezielt aufgebautes Täuschungssystem. Sowohl die Website imperyx-group.com als auch der Loginbereich inv.userpersonalroom.com erfüllen lediglich eine dekorative Funktion. Die angezeigten Gewinne entstehen nicht durch reale Geschäfte, sondern durch manipulierte Darstellungen. Zwar klingt die genannte Adresse in Zürich (Schifflände 26, 8001 Zürich, Switzerland) annehmbar, jedoch lässt sich dort kein entsprechendes Website-Betreiberunternehmen nachweisen – ein typisches Vorgehen bei strukturiertem Anlagebetrug.
Erfahrungen mit der Imperyx Group: Ein wiederkehrendes Muster
Berichte von Betroffenen zeigen ein einheitliches Bild. Zunächst werden hohe Gewinnchancen und individuelle Betreuung in Aussicht gestellt, um Vertrauen aufzubauen. Nach einer ersten Einzahlung folgen weitere Forderungen, die häufig mit angeblichen Steuern, Provisionen oder Sicherheitsleistungen begründet werden. Auszahlungen bleiben jedoch aus. Stattdessen steigt der Druck, weiteres Kapital nachzuschießen. Dieses Vorgehen nutzt gezielt psychologische Effekte, um Anleger an die Plattform zu binden und weiter zu Zahlungen zu bewegen.
Bewertung der Imperyx Group: Keine Regulierung, keine Seriosität
Eine sachliche Einordnung fällt eindeutig negativ aus. Es existiert keine Erlaubnis nach § 32 KWG, und eine behördliche Regulierung ist nicht ersichtlich. Auch der angegebene LEI-Code erfüllt keine echte Funktion, sondern dient offenbar nur der Täuschung. Kontaktversuche über die angegebene E-Mail-Adresse führen nicht zu nachvollziehbaren Ansprechpartnern. Insgesamt entspricht das Vorgehen den bekannten Strukturen eines Kapitalanlagebetrugs im Sinne von § 264a StGB.
Warum Auszahlungen ausbleiben
Der Grund für fehlende Auszahlungen liegt darin, dass die angeblichen Investitionen nie stattgefunden haben. Die dargestellten Transaktionen sind frei erfunden. Anlagebetrug basiert darauf, falsche Tatsachen vorzutäuschen, um Zahlungen zu erhalten – genau dieses Prinzip wird hier umgesetzt. Ziel ist es, Anleger immer wieder zu weiteren Einzahlungen zu bewegen, ohne jemals eine Rückführung des Geldes vorzunehmen.
Die Rolle von Bankkonten im Betrugssystem
Damit ein solches Modell funktioniert, sind reale Kontoverbindungen erforderlich, über die Gelder transferiert werden. An diesem Punkt setzt die rechtliche Aufarbeitung an. Durch die Identifikation der Kontoinhaber innerhalb des Geldflusses können Ansprüche auf Rückzahlung geltend gemacht werden. Maßgeblich sind hierbei unter anderem § 812 BGB sowie § 823 Abs. 2 BGB in Verbindung mit § 263 StGB. Ohne diese Infrastruktur wäre die Durchführung des Betrugs nicht möglich.
Wer steckt hinter der Imperyx Group?
Hinter dem Namen verbirgt sich kein klassisches Unternehmen, sondern ein arbeitsteilig organisiertes Netzwerk. Die Abläufe deuten auf professionelle Strukturen hin, häufig unter Einbindung internationaler Callcenter. Die Domain imperyx-group.com wurde am 19.03.2026 über Tucows, Inc. registriert, was auf ein kurzfristig angelegtes Projekt hindeutet. Auch die Nutzung separater Zugangsseiten wie inv.userpersonalroom.com entspricht typischen Mustern solcher Systeme.
Vorsicht bei vermeintlichen Rückzahlungen
In einigen Fällen werden kleinere Beträge ausgezahlt, um Vertrauen zu erzeugen und weitere Einzahlungen zu provozieren. Dabei ist Vorsicht geboten: Unter Umständen kann der Erhalt solcher Gelder rechtliche Risiken bergen, insbesondere im Zusammenhang mit dem Tatbestand der Geldwäsche gemäß § 261 StGB. Eine juristische Prüfung ist in solchen Situationen ratsam.
Handlungsschritte für Betroffene
Wer betroffen ist, sollte keine weiteren Zahlungen leisten und sämtliche Kommunikation sichern. Ebenso wichtig ist die Dokumentation aller Transaktionen und Kontodaten. Eine Strafanzeige kann sinnvoll sein, ebenso die Einschaltung eines spezialisierten Rechtsanwalts, um Ansprüche effektiv durchzusetzen.
Jetzt konsequent und zeitig reagieren
Die bisherigen Fälle zeigen deutlich, dass strukturiertes und schnelles Vorgehen entscheidend ist. RESCH Rechtsanwälte verfügt über jahrzehntelange Erfahrung im Bereich Anlagebetrug und Geldwäsche. Die Kanzlei verfolgt systematisch die Geldströme, identifiziert Verantwortliche und setzt Rückforderungsansprüche durch.
Wer Verluste erlitten hat, sollte nicht zögern. Eine rechtliche Prüfung kann klären, welche Möglichkeiten bestehen, das investierte Kapital zurückzuerlangen.
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