Nach den Erkenntnissen der Finanzaufsicht besteht der Verdacht, dass unbekannte Täter ohne die erforderliche Erlaubnis Bankgeschäfte und Finanzdienstleistungen anbieten. Gleichzeitig weist die BaFin darauf hin, dass ein mutmaßlicher Identitätsmissbrauch zulasten der DUNN Capital Management LLC aus den USA vorliegt.
Der Markt für Tages- und Festgeldanlagen wird seit einiger Zeit verstärkt von professionell auftretenden Betrugsmodellen genutzt. Unbekannte Täter verwenden dabei häufig die Namen tatsächlich existierender Finanzunternehmen oder erwecken den Eindruck, mit renommierten Investmentgesellschaften verbunden zu sein. Gerade diese Vorgehensweise erschwert es Anlegern erheblich, seriöse Angebote von betrügerischen Offerten zu unterscheiden.
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Michael.Schuster@dunncapital.com.de – BaFin veröffentlicht Warnmeldung
Mit ihrer Warnung weist die BaFin ausdrücklich auf Festgeldangebote hin, die über die E-Mail-Adresse Michael.Schuster@dunncapital.com.de verbreitet werden.
Nach den Feststellungen der Finanzaufsicht besteht der Verdacht, dass die unbekannten Anbieter erlaubnispflichtige Bankgeschäfte beziehungsweise Finanzdienstleistungen anbieten, ohne über die hierfür notwendige Zulassung zu verfügen.
Wer in Deutschland Bankgeschäfte oder Finanzdienstleistungen erbringen möchte, benötigt hierfür grundsätzlich eine behördliche Erlaubnis. Nach den Erkenntnissen der BaFin liegen die gesetzlichen Voraussetzungen im vorliegenden Fall jedoch nicht vor.
Michael.Schuster@dunncapital.com.de – Verdacht des Identitätsdiebstahls
Besonders gravierend ist der Hinweis der BaFin auf einen möglichen Identitätsmissbrauch.
Nach den derzeitigen Erkenntnissen der Behörde besteht keinerlei Zusammenhang zwischen den versandten Festgeldangeboten und der tatsächlich existierenden DUNN Capital Management LLC mit Sitz in Florida, USA.
Vielmehr geht die BaFin davon aus, dass der Name beziehungsweise die Identität des Unternehmens missbräuchlich verwendet wird, um gegenüber Interessenten den Eindruck eines bekannten und seriösen Finanzdienstleisters zu vermitteln.
Derartige Fälle des Identitätsdiebstahls kommen im Bereich des Anlagebetrugs immer häufiger vor. Die Täter nutzen gezielt den guten Ruf bestehender Unternehmen, um Vertrauen aufzubauen und Anleger zu Investitionen zu bewegen.
Michael.Schuster@dunncapital.com.de – Wie vergleichbare Festgeldbetrugsmodelle funktionieren
Der Erstkontakt erfolgt häufig per E-Mail, über Vergleichsportale für Festgeldanlagen oder nach einer Internetanfrage.
Interessenten erhalten anschließend professionell gestaltete Angebotsunterlagen, vermeintliche Vertragsdokumente oder Berechnungen der zu erwartenden Zinserträge. Häufig treten persönliche Ansprechpartner auf, die sich als Anlageberater oder Festgeldmanager vorstellen und telefonisch oder per E-Mail für Rückfragen zur Verfügung stehen.
Im weiteren Verlauf werden Anleger aufgefordert, den gewünschten Anlagebetrag auf ein bestimmtes Bankkonto zu überweisen. Zur Vertrauensbildung werden oftmals Hinweise auf bekannte Banken, Einlagensicherungssysteme oder internationale Finanzunternehmen verwendet.
Nicht selten werden zusätzlich Kundenportale eingerichtet oder vermeintliche Kontoübersichten übersandt, um den Eindruck einer tatsächlich bestehenden Festgeldanlage zu verstärken.
Michael.Schuster@dunncapital.com.de – Schwierigkeiten entstehen häufig erst später
Viele Geschädigte berichten, dass zunächst sämtliche Abläufe einen professionellen Eindruck hinterlassen.
Probleme treten oftmals erst dann auf, wenn das angelegte Kapital oder die versprochenen Zinserträge ausgezahlt werden sollen.
In vergleichbaren Fällen werden unter anderem folgende Gründe genannt:
- angeblich noch offene Steuerforderungen,
- Bearbeitungsgebühren,
- Geldwäscheprüfungen,
- internationale Überweisungskosten,
- Freigabegebühren,
- Sicherheitsleistungen.
Teilweise folgen auf jede Zahlung weitere Nachforderungen, ohne dass das investierte Geld tatsächlich zurückgezahlt wird.
Michael.Schuster@dunncapital.com.de – Vorsicht vor weiteren Kontaktaufnahmen
Auch nach einer bereits erfolgten Investition kontaktieren Täter ihre Opfer häufig erneut.
Dabei wird behauptet, dass sich durch zusätzliche Einzahlungen höhere Zinssätze sichern ließen oder eine Auszahlung nur nach Begleichung weiterer Gebühren möglich sei.
In anderen Fällen melden sich angebliche Rückholunternehmen oder Ermittlungsfirmen und versprechen, das verlorene Geld kurzfristig zurückzuführen. Vor Beginn der angeblichen Rückholung werden jedoch regelmäßig weitere Zahlungen verlangt.
Solche sogenannten Recovery-Scams stellen eine weitere bekannte Betrugsmasche dar, bei der bereits geschädigte Anleger erneut finanziell belastet werden sollen.
Michael.Schuster@dunncapital.com.de – Was Betroffene jetzt beachten sollten
Wer im Zusammenhang mit der genannten E-Mail-Adresse bereits Zahlungen geleistet oder persönliche Daten übermittelt hat, sollte sämtliche Unterlagen sorgfältig sichern.
Hierzu gehören insbesondere:
- sämtliche E-Mails,
- Vertragsunterlagen,
- Kontoauszüge,
- Überweisungsbelege,
- Kontaktdaten der Ansprechpartner,
- Telefonnummern,
- Messenger-Nachrichten,
- Bildschirmfotos vorhandener Kundenbereiche.
Außerdem empfiehlt es sich,
- keine weiteren Zahlungen vorzunehmen,
- die eigene Hausbank unverzüglich zu informieren,
- sämtliche Kommunikationsdaten aufzubewahren,
- den Sachverhalt rechtlich überprüfen zu lassen.
FAQ zu Michael.Schuster@dunncapital.com.de
Warum hat die BaFin vor dieser E-Mail-Adresse gewarnt?
Nach den Erkenntnissen der BaFin werden über diese E-Mail-Adresse Festgeldangebote verbreitet, obwohl der Verdacht besteht, dass die hierfür erforderliche Erlaubnis zum Angebot von Bankgeschäften und Finanzdienstleistungen nicht vorliegt.
Liegt ein Identitätsmissbrauch vor?
Nach den derzeitigen Erkenntnissen der BaFin besteht kein Zusammenhang zwischen den versandten Angeboten und der DUNN Capital Management LLC in Florida. Die Behörde geht von einem mutmaßlichen Identitätsmissbrauch aus.
Welche Risiken bestehen für Anleger?
Zu den wesentlichen Risiken zählen unzulässige Finanzangebote, fehlende behördliche Zulassungen sowie Schwierigkeiten bei der Rückforderung investierter Gelder.
Sollten weitere Gebühren überwiesen werden?
Zusätzliche Zahlungsaufforderungen sollten sorgfältig geprüft werden. Vor weiteren Überweisungen empfiehlt sich regelmäßig eine rechtliche Prüfung.
Was können Betroffene tun?
Empfehlenswert ist es, sämtliche Unterlagen zu sichern, keine weiteren Zahlungen zu leisten und den Sachverhalt anwaltlich überprüfen zu lassen.
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