LBB Stratego Grund im Jahr 2013 – Wie wird es weitergehen?

LBB Stratego Grund im Jahr 2013 – Wie wird es weitergehen?
31.01.2013400 Mal gelesen
Seit gut einem Dreivierteljahr ist der Fonds LBB Stratego Grund schon geschlossen. Und was kommt auf die Anleger zu, falls der Fonds doch wieder öffnen sollte?

Das Jahr 2013 fängt bei dem Fond LBB Stratego Grund so an, wie das Jahr 2012 endete: Der Fonds ist unverändert geschlossen. Und die Hoffnung auf eine baldige Wiederöffnung ist aufgrund der Krise der offenen Immobilienfonds, auf welche sich der LBB Stratego Grund spezialisiert hat, gering. Die Zielfonds UBS (D) 3 Sector Real Estate Europe, TMW Weltfonds, KanAm Grundinvest und DEGI German wurden aufgelöst und befinden sich in der Liquidation. Die Schließung des Fond SEB ImmoPortfolio Target Return Fund wurde bis Juni 2013 verlängert.

 

Grundlegende Änderungen in der Zukunft

 

Doch auch im Fall einer Wiedereröffnung des LBB Stratego Grund – deren Termin noch nicht absehbar ist – müssen sich die Anleger auf grundlegende Veränderungen einstellen. So wird ab dem 01.01.2013 die Anteilsrücknahme nur noch bedingt und nicht mehr jederzeit möglich sein. So können Anleger ab nächstem Jahr pro Kalenderhalbjahr nur noch Anteile im Wert von 30.000 Euro zurückgeben. Auch wird eine Mindesthalte- und Kündigungsfrist für die Anteile eingeführt. Die Fondsgesellschaft LBB Invest kündigte dies in einer Anlegerinformation vom 12.04.2012 an.

 

Anleger des LBB Stratego Grund, die sich momentan von ihren Anteilen trennen möchten, können ihre Anteile an der Börse verkaufen. Dabei können allerdings durch Kursschwankungen und Verkaufsgebühren Verluste auf die Anleger zukommen. Eine Alternative zum Börsenverkauf und zum Warten auf die Wiedereröffnung bietet die rechtliche Überprüfung der Beteiligung am LBB Stratego Grund durch einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht. So kann geklärt werden, ob die Anleger sich von ihren Anteilen am LBB Stratego Grund trennen können und im Gegenzug Schadensersatz von der Bank fordern können.

 

Ein Schadensersatzforderung gegen Banken oder Berater kann beispielsweise dann bestehen, wenn die Anleger bei der Anlageberatung nicht richtig über die Risiken, die mit einer Investition in einen Mischfonds wie den LBB Stratego Grund verbunden sind, aufgeklärt wurden. So war ein Hinweis darauf, dass Mischfonds unbefristet schließen können, notwendig. Das Schließungsrisiko war auch nicht fernliegend, da die Krise der offenen Immobilienfonds bereits im Jahr 2004 begann. Auch war der LBB Stratego Grund wegen der Schließungsmöglichkeit nicht für Anleger geeignet, die jederzeit über ihr Geld verfügen wollen. Auch musste Anlegern ein Prospekt, in dem der LBB Stratego Grund beschrieben wird, übergeben werden.

 

Schadensersatzklagen und Interessengemeinschaft für Anleger

 

Wurden diese oder ähnliche Aufklärungspflichten verletzt, bestehen für die Anleger des LBB Stratego Grund gute Chancen, dass sie Schadensersatz verlangen können. Anleger, die wissen möchten, wie gut ihre individuellen Chancen auf Schadensersatz sind, können sich von einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht beraten lassen. Die Kanzlei Dr. Stoll & Kollegen berät und vertritt bereits zahlreiche Anleger, die in den LBB Stratego Grund investierten.

 

Weitere Informationen:

Infoseite LBB Statego Grund

 

Dr. Stoll & Kollegen Rechtsanwaltsgesellschaft mbH

Kanzlei für Bank- und Kapitalmarktrecht

Einsteinallee 3

77933 Lahr

Telefon: 07821 / 92 37 68 - 0

Fax: 07821 / 92 37 68 - 889

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