Fonds fordert Ausschüttungen zurück: Dr. Peters DS Renditefonds Nr. 120 VLCC Leo Glory in Not

30.03.2012404 Mal gelesen
Haben Sie Fragen zu Ihrer Beteiligung am DS-Rendite-Fonds Nr. 120 VLCC Leo Glory? Wollen auch Sie wissen, ob Sie falsch beraten wurden und ob Sie Chancen zur Durchsetzung von Schadenersatzansprüchen haben?

Unerwartete Post erhielten die Anleger des Dr. Peters DS Renditefonds 120 VLCC  "Leo Glory". Die Fondsgesellschaft forderte sie auf, die erhaltenen Ausschüttungen zurückzuzahlen. Für viele Anleger des schwer angeschlagenen Schiffsfonds kommt diese Forderung völlig überraschend, gingen sie doch bislang davon aus, dass es sich bei den erhaltenen Zahlungen um die Rendite ihrer Investition handeln würde.

Infoportal für Anleger des DS Fonds 120: http://www.nittel.co/kanzlei/aktuell/dr.-peters-ds-renditefonds-120-vlcc-leo-glory-schadenersatz-fuer-anleger.html

Das Problem ist, dass § 11 des Gesellschaftsvertrages der Fondsgesellschaft die Möglichkeit einräumt, die Ausschüttungen jederzeit zurückzufordern, wenn die Liquiditätslage des Fonds dies erfordert. Vergleichbare Klauseln in den Gesellschaftsverträgen anderer notleidender Fonds des Emissionshauses Dr. Peters wurden gerichtlich bereits bestätigt. Insofern werden die Anleger des Dr. Peters DS Renditefonds 120 VLCC  "Leo Glory" wohl zähneknirschend der Fondsgesellschaft den geforderten Betrag zahlen müssen.

Schadenersatz als realistische Alternative für Anleger

Wir vertreten zahlreiche Anleger des Dr. Peters DS Renditefonds 120 VLCC "Leo Glory" und haben bei der Prüfung der einzelnen Beratungen sowie des Fondsprospekts jeweils immer wiederkehrende Ansatzpunkte für eine fehlerhafte Beratung im Vorfeld der Anlageentscheidung gefunden. Die Berater wie Postbank, Postbank Finanzberatung, Bonnfinanz sowie Banken und Sparkassen wären verpflichtet gewesen, die Anleger neben dem jetzt zu Tage getretenen Umstand, dass Ausschüttungen keine Gewinne darstellen sondern jederzeit zurückgefordert werden können, über folgende Punkte zu informieren:

  • Der Fonds hat zur Finanzierung der Schiffsinvestition nicht nur Eigenkapital der Anleger eingeworben, sondern Kredite aufgenommen. Die Kreditaufnahme schafft erhebliche Risiken für den Fonds und damit für die Anleger.
  • Die Kreditaufnahme erfolgte nicht nur in Euro, sondern auch in Japanischen Yen. Dies hat aufgrund der starken Aufwertung des Yen im Verhältnis zum US $, in dem die Chartereinnahmen erzielt werden, eine erhebliche Mehrbelastung der Fondsgesellschaft mit Zinszahlungen zur Folge.
  • Nur 69,5% des Anlegerkapitals flossen in den Bau des Schiffes - 30,5% wurden für nicht investive Zwecke verwandt (Zinsen, Provisionen, sonstige Dienstleistungsvergütungen).
  • Vertriebsprovision des Fonds bei 20% des Anlegerkapitals. Ab 15% muss wegen der Auswirkung auf die Rentabilität der Anlage ausdrücklich auf die Höhe der Vertriebskosten hingewiesen werden.
  • Die Schiffsfondsbeteiligung ist eine hochspekulative Anlage mit hohen Risiken, die bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können.
  • Kein Zweitmarkt für "gebrauchte" Fondsbeteiligungen – Anleger können frühestens 2022 kündigen, dabei ist unwahrscheinlich, dass sie dann ihr investiertes Kapital zurückerhalten.

Wurde über diese Punkte (einzeln oder kumuliert) nicht aufgeklärt, bestehen gute Chancen für die gerichtliche Durchsetzung von Schadenersatzansprüchen.

Haben Sie Fragen zu Ihrer Beteiligung am DS-Rendite-Fonds Nr. 120 VLCC Leo Glory? Wollen auch Sie wissen, ob Sie falsch beraten wurden und ob Sie Chancen zur Durchsetzung von Schadenersatzansprüchen haben?

Rufen Sie uns an, wir helfen Ihnen gerne!

Nittel | Kanzlei für Bank- und Kapitalmarktrecht
Mathias Nittel, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht
Michael Minderjahn, Rechtsanwalt
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