Bundesverwaltungsgericht
Beschl. v. 29.02.1988, Az.: BVerwG 9 B 34.88
Rechtsmittel
Bibliographie
- Gericht
- BVerwG
- Datum
- 29.02.1988
- Aktenzeichen
- BVerwG 9 B 34.88
- Entscheidungsform
- Beschluss
- Referenz
- WKRS 1988, 20029
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Verfahrensgang
- vorgehend
- VG Bremen - 06.02.1986 - AZ: 3 (5) AS 170/84 -Äthiop. 225/2072/84
- VG Bremen - 06.02.1986 - AZ: 3 (5) AS 170/84
- OVG Bremen - 24.11.1987 - AZ: 2 BA 14/86
- OVG Bremen - 24.11.1987 - AZ: 2 S 1/88
- nachfolgend
- BVerwG - 06.12.1988 - AZ: BVerwG 9 C 22.88
In der Verwaltungsstreitsache
hat der 9. Senat des Bundesverwaltungsgerichts
am 29. Februar 1988
durch
den Vorsitzenden Richter am Bundesverwaltungsgericht Dr. Korbmacher und
die Richter am Bundesverwaltungsgericht Dr. Bender und Dawin
beschlossen:
Tenor:
Die Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts der Freien Hansestadt Bremen über die Nichtzulassung der Revision gegen sein Urteil vom 24. November 1987 wird aufgehoben.
Die Revision wird zugelassen.
Die Entscheidung über die Kosten des Beschwerdeverfahrens folgt der Kostenentscheidung in der Hauptsache.
Der Wert des Streitgegenstands wird für das Beschwerdeverfahren auf 6.000 DM festgesetzt.
Gründe
Die Revision ist gemäß § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO zuzulassen. Die Rechtssache kann dem Bundesverwaltungsgericht Gelegenheit geben, die von ihm bisher nicht entschiedene Rechtsfrage zu klären, ob und inwieweit die in der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 26. November 1986 - 2 BvR 1058/85 - (BVerfGE 74, 51) enthaltenen Grundsätze zu den sogenannten subjektiven Nachfluchttatbeständen auf Fälle der sogenannten Republikflucht anzuwenden sind.
Streitwertbeschluss:
Der Wert des Streitgegenstands wird für das Beschwerdeverfahren auf 6.000 DM festgesetzt.
Dr. Bender
Dawin