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Bundesarbeitsgericht
Urt. v. 14.04.1967, Az.: 5 AZR 535/65

Bindungswirkung; Berufungsgericht; Tatsächliche Feststellung; Zurückverweisung; Verteilung der Verantwortlichkeit

Bibliographie

Gericht
BAG
Datum
14.04.1967
Aktenzeichen
5 AZR 535/65
Entscheidungsform
Urteil
Referenz
WKRS 1967, 10059
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
[keine Angabe]

Fundstellen

  • AP Nr. 12 zu § 565 ZPO
  • DB 1967, 1037 (Volltext mit amtl. LS)

Amtlicher Leitsatz

1. Eine Bindungswirkung gemäß ZPO § 565 Abs. 2 besteht für das Berufungsgericht nur, wenn die rechtserheblichen tatsächlichen Feststellungen unverändert bleiben. Das Landesarbeitsgericht ist aber nach Zurückverweisung berechtigt und gegebenenfalls verpflichtet, neue tatsächliche Feststellungen zu treffen (im Anschluß an BAG 14.02.1964 1 AZR 296/63 = AP Nr. 10 zu § 565 ZPO).

2. Die Verteilung der Verantwortlichkeit für einen entstandenen Schaden im Rahmen des BGB § 254 gehört in erster Linie dem Gebiet der dem Tatrichter obliegenden Würdigung an (im Anschluß an BGH 25.09.1952 III ZR 334/51 = LM Nr. 1 zu § 254 (G) BGB und BGH 17.12.1952 VI ZR 40/52 = LM Nr. 2 zu § 254 (G) BGB).