Bundesverwaltungsgericht
Beschl. v. 31.07.2019, Az.: BVerwG 2 B 10.19
Zulassung der Revision wird wegen grundsätzlicher Bedeutung der Rechtssache; Zulässiges Ausmaß von Tätowierungen bei Beamten
Bibliographie
- Gericht
- BVerwG
- Datum
- 31.07.2019
- Aktenzeichen
- BVerwG 2 B 10.19
- Entscheidungsform
- Beschluss
- Referenz
- WKRS 2019, 28810
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- ECLI:DE:BVerwG:2019:310719B2B10.19.0
Verfahrensgang
- vorgehend
- VGH Bayern - 14.11.2018 - AZ: 3 BV 16.2072
- nachfolgend
- BVerwG - 14.05.2020 - AZ: 2 C 13/19
- BVerfG - 18.05.2022 - AZ: 2 BvR 1667/20
- BVerwG - 08.02.2023 - AZ: BVerwG 2 C 8.22
Rechtsgrundlage
[Gründe]
Die Beschwerde des Klägers ist begründet. Die Revision wird wegen grundsätzlicher Bedeutung der Rechtssache (§ 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO) zugelassen.
Das Revisionsverfahren kann dem Bundesverwaltungsgericht im Anschluss an die bereits vorliegende Rechtsprechung (vgl. insbesondere BVerwG, Urteile vom 2. März 2006 - 2 C 3.05 - BVerwGE 125, 85 und vom 17. November 2017 - 2 C 25.17 - BVerwGE 160, 370) Gelegenheit zur weiteren Klärung der Frage geben, welche Anforderungen an eine hinreichend bestimmte gesetzliche Ermächtigung zu stellen sind, die das zulässige Ausmaß von Tätowierungen bei Beamten regelt.
Die Streitwertfestsetzung für das Beschwerdeverfahren folgt aus § 47 Abs. 1 Satz 1, Abs. 3 und § 52 Abs. 2 GKG. Die vorläufige Festsetzung des Streitwerts für das Revisionsverfahren beruht auf § 63 Abs. 1 i.V.m. § 47 Abs. 1 Satz 1 und § 52 Abs. 2 GKG.