Bundesverwaltungsgericht
Beschl. v. 04.03.1992, Az.: BVerwG 5 B 36.91
Bewilligung von Prozesskostenhilfe und Beiordnung eines Rechtsanwalts; Verwerfung der Nichtzulassungsbeschwerde mangels ordnungsgemäßer Vertretung
Bibliographie
- Gericht
- BVerwG
- Datum
- 04.03.1992
- Aktenzeichen
- BVerwG 5 B 36.91
- Entscheidungsform
- Beschluss
- Referenz
- WKRS 1992, 21117
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Verfahrensgang
- vorgehend
- VG Schleswig 26.01.1990 - AZ: 10 A 83/89
- OVG Niedersachsen - 01.11.1990 - AZ: 14 L 38/90
- nachfolgend
- BVerwG - 23.06.1994 - AZ: BVerwG 5 C 16.92
Rechtsgrundlagen
In der Verwaltungsstreitsache
hat der 5. Senat des Bundesverwaltungsgerichts
am 4. März 1992
durch
die Vorsitzende Richterin am Bundesverwaltungsgericht Dr. Franke und
die Richter am Bundesverwaltungsgericht Schmidt und Dr. Rothkegel
beschlossen:
Tenor:
Dem Kläger wird für eine Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision in dem Urteil des Oberverwaltungsgerichts für die Länder Niedersachsen und Schleswig-Holstein vom 1. November 1990 Prozeßkostenhilfe bewilligt und Rechtsanwalt Prof. Dr. F., als zu seiner Vertretung bereiter Rechtsanwalt beigeordnet (§ 166 VwGO in Verbindung mit §§ 114, 121 Abs. 1 ZPO).
Die vom Kläger selbst gegen die Nichtzulassung der Revision in dem genannten Urteil eingelegte Beschwerde wird verworfen, weil sie mangels ordnungsgemäßer, nach § 67 Abs. 1 VwGO erforderlicher Vertretung des Klägers unzulässig ist.
Der Kläger trägt die Kosten des Beschwerdeverfahrens (§ 154 Abs. 2 VwGO). Gerichtskosten werden nicht erhoben (§ 188 Satz 2 VwGO).
Schmidt
Dr. Rothkegel