Bundesverwaltungsgericht
Urt. v. 14.10.1976, Az.: BVerwG 3 C 76/75
Wegnahmeschaden; Enteignung eines Grundstücks; Enteignungsentschädigung; Ansprüche eines Hypothekengläubigers
Bibliographie
- Gericht
- BVerwG
- Datum
- 14.10.1976
- Aktenzeichen
- BVerwG 3 C 76/75
- Entscheidungsform
- Urteil
- Referenz
- WKRS 1976, 11190
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Verfahrensgang
- vorgehend
- ü VG Düsseldorf 31.10.1975 - 6 K 2293/74
Rechtsgrundlagen
- § 3 Abs. 1 Nr. 1 BFG
- § 4 Abs. 1 S. 1 BFG
- Art. 14 GG
Fundstelle
- Buchholz 427.6 § 4 BFG Nr 16
Amtlicher Leitsatz
Ist ein Grundstück auf Grund der Aufbaugesetze im Schadensgebiet des BFG gegen eine Entschädigung von mehr als 50 vom Hundert seines Einheitswertes enteignet worden, so liegt eine Wegnahme des Grundstücks im Sinn des BFG § 3 Abs. 1 Nr. 1 grundsätzlich auch dann nicht vor, wenn die Enteignungsentschädigung wegen der sich daran fortsetzenden Ansprüche eines Hypothekengläubigers, dessen dingliches Recht infolge der Enteignung erloschen ist, nicht bar ausgezahlt worden ist (Bestätigung und Fortentwicklung der Urteile vom 17.04.1975 - BVerwG III C 79/73 - (BVerwGE 48, 150) und vom 25.05.1976 - BVerwG III C 40/75 -).