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Bundesverwaltungsgericht
Urt. v. 11.06.1975, Az.: BVerwG 7 C 14/73

Nachträgliche Graduierung; Gesetzesvorbehalt; Ingenieur; Private Ingenieurschule; Staatliche Ingenieurprüfung

Bibliographie

Gericht
BVerwG
Datum
11.06.1975
Aktenzeichen
BVerwG 7 C 14/73
Entscheidungsform
Urteil
Referenz
WKRS 1975, 11059
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
[keine Angabe]

Verfahrensgang

vorgehend
VG Frankfurt am Main - 30.10.1967 - AZ: II/1-955/66
VGH Hessen - 20.04.1971 - AZ: II OE 1/68
nachfolgend
BVerwG - 11.06.1975 - AZ: BVerwG VII C 14.73

Fundstellen

  • BVerwGE 48, 305
  • NJW 1975, 1898

Amtlicher Leitsatz

1. Bundesrecht verlangt für die Verleihung der Bezeichnung "Ingenieur (grad)" durch den Hessischen Kultusminister keine gesetzliche Ermächtigung.

2. Von der nachträglichen Graduierung dürfen die Absolventen einer staatlich nur genehmigten privaten Ingenieurschule nicht ausgeschlossen werden, wenn die abgelegte Prüfung denen an staatlichen oder staatlich anerkannten privaten Ingenieurschulen gleichwertig war und keine Möglichkeit bestand, eine staatliche Ingenieurprüfung als Externer abzulegen.