Bundesverwaltungsgericht
Beschl. v. 18.09.1964, Az.: BVerwG III CB 106.63
Rechtsmittel
Bibliographie
- Gericht
- BVerwG
- Datum
- 18.09.1964
- Aktenzeichen
- BVerwG III CB 106.63
- Entscheidungsform
- Beschluss
- Referenz
- WKRS 1964, 13012
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Verfahrensgang
- vorgehend
- VG Frankfurt am Main - 28.06.1963 - AZ: V/1 - 1069/61
Rechtsgrundlage
- § 13 FG
Fundstelle
- ZLA 1964, 350
In der Verwaltungsstreitsache
hat der III. Senat des Bundesverwaltungsgerichts
am 18. September 1964
durch
die Bundesrichter Dr. Sieveking, Vierhaus und Uffhausen
beschlossen:
Tenor:
Die Entscheidung des Verwaltungsgerichts Frankfurt a.M. über die Nichtzulassung der Revision gegen sein Urteil vom 28. Juni 1963 wird aufgehoben.
Die Revision wird zugelassen.
Die Entscheidung über die Kosten des Beschwerdeverfahrens folgt der Kostenentscheidung in der Hauptsache.
Gründe
Angesichts der Rechtsprechung des III. Senats zur Frage der Existenzvernichtung durch Verlust einer Kundenkartei(Entscheidungen vom 19. März 1960 - BVerwG III B 280.58/BVerwG III C 311.58 - sowievom 2. August 1960 - BVerwG III B 359.57/BVerwG III C 339.57 -) und der Rechtsprechung des IV. Senats zur Feststellungsfähigkeit des Verlustes einer Kundenkartei bei einem Versandgeschäft (BVerwGE 13, 13) erscheint es klärungsbedürftig, ob der Verlust der Kundenkartei eines Grundstücksmaklers feststellbar ist.
Gerichtsgebühren für das Beschwerdeverfahren sind nicht entstanden.
Vierhaus
Uffhausen