Bundesverfassungsgericht
Beschl. v. 31.03.2021, Az.: 2 BvR 304/21
Annahme der Verfassungsbeschwerden zur Entscheidung bei Vorliegen von Annahmegründen
Bibliographie
- Gericht
- BVerfG
- Datum
- 31.03.2021
- Aktenzeichen
- 2 BvR 304/21
- Entscheidungsform
- Beschluss
- Referenz
- WKRS 2021, 17013
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- ECLI:DE:BVerfG:2021:rk20210331.2bvr026321
Verfahrensgang
- vorgehend
- OLG Bamberg - 11.01.2021 - AZ: 8 EK 40/20
- OLG Bamberg - 02.12.2020 - AZ: 8 EK 40/20
- OLG Bamberg - 11.01.2021 - AZ: 8 EK 53/20
- OLG Bamberg - 04.12.2020 - AZ: 8 EK 53/20
- OLG Bamberg - 04.01.2021 - AZ: 8 EK 70/20
- OLG Bamberg - 30.11.2020 - AZ: 8 EK 70/20
- OLG Bamberg - 04.01.2021 - AZ: 8 EK 76/20
- OLG Bamberg - 30.11.2020 - AZ: 8 EK 76/20
Rechtsgrundlage
Tenor:
- 1.
Die Verfassungsbeschwerden werden zur gemeinsamen Entscheidung verbunden.
- 2.
Die Anträge auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe und Beiordnung eines Rechtsanwalts werden abgelehnt, weil die beabsichtigte Rechtsverfolgung keine hinreichende Aussicht auf Erfolg bietet.
- 3.
Die Verfassungsbeschwerden werden nicht zur Entscheidung angenommen.
[Gründe]
Die - zur gemeinsamen Entscheidung verbundenen - Verfassungsbeschwerden sind nicht zur Entscheidung anzunehmen, da Annahmegründe gemäß § 93a Abs. 2 BVerfGG nicht vorliegen. Die Verfassungsbeschwerden sind bereits unzulässig, weil sie entgegen den Anforderungen aus § 23 Abs. 1 Satz 2, § 92 BVerfGG nicht substantiiert begründet sind (vgl. BVerfGE 81, 208 [BVerfG 23.01.1990 - 1 BvR 306/86] <214>; 99, 84 <87>; stRspr).
Für künftige Verfahren wird der Beschwerdeführer darauf hingewiesen, dass ihm bei Vorliegen der Voraussetzungen des § 34 Abs. 2 BVerfGG eine Missbrauchsgebühr auferlegt werden kann. Ein Missbrauch kann auch vorliegen, wenn das Bundesverfassungsgericht durch für jedermann erkennbar substanzlose Verfassungsbeschwerden an der Erfüllung seiner Aufgaben gehindert wird, wodurch anderen Rechtsuchenden der ihnen zukommende Grundrechtsschutz nur verzögert gewährt werden kann (vgl. BVerfG, Beschluss der 2. Kammer des Zweiten Senats vom 12. April 2018 - 2 BvR 415/18 u.a. -, Rn. 2).
Von einer weiteren Begründung wird nach § 93d Abs. 1 Satz 3 BVerfGG abgesehen.
Diese Entscheidung ist unanfechtbar.