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Bundesverfassungsgericht
Beschl. v. 27.02.1973, Az.: 2 BvL 8/72

Nachkonstitutionelles Recht; Unvereinbarkeit mit dem Grundgesetz; Aussetzungs- und Vorlagebeschluß; Konkrete Normkontrolle

Bibliographie

Gericht
BVerfG
Datum
27.02.1973
Aktenzeichen
2 BvL 8/72
Entscheidungsform
Beschluss
Referenz
WKRS 1973, 11026
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
[keine Angabe]

Verfahrensgang

vorgehend
LAG Niedersachsen - 27.01.1971 - AZ: 4 Sa 586/70
BAG - 10.03.1972 - AZ: 3 AZR 169/71

Fundstellen

  • BVerfGE 34, 320 - 325
  • MDR 1973, 829-830 (Volltext mit amtl. LS)
  • NJW 1973, 2100-2101 (amtl. Leitsatz)
  • NJW 1973, 1319-1320 (Volltext mit amtl. LS)

Amtlicher Leitsatz

Hält ein Gericht eine für sein Verfahren erhebliche nachkonstitutionelle Rechtsnorm mit dem Grundgesetz für unvereinbar, dann kann es sein Verfahren nur noch in einer Weise fördern, nämlich durch Aussetzungs- und Vorlagebeschluß an das Bundesverfassungsgericht; jede andere das Verfahren weiterführende Entscheidung verbietet Art. 100 GG.