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Bundessozialgericht
Urt. v. 08.04.1987, Az.: 5a RKn 6/86

Ausgleichsberechtigter; Aufhebung des Rentenbescheides; Rückwirkende Aufhebung eines Bescheides; Versorgungsausgleich; Rentennachzahlung

Bibliographie

Gericht
BSG
Datum
08.04.1987
Aktenzeichen
5a RKn 6/86
Entscheidungsform
Urteil
Referenz
WKRS 1987, 11357
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
[keine Angabe]

Verfahrensgang

vorgehend
SG Aachen 09.03.1984 - S 2 Kn 81/83
LSG Essen 11.03.1986 - L 15 Kn 44/84

Fundstelle

  • SozR 1300 § 48 Nr 36

Amtlicher Leitsatz

1. Wird dem Ausgleichsberechtigten rückwirkend eine Rente gewährt und dadurch die Rente des Ausgleichsverpflichteten gemindert (§ 96a Abs 4 S 2 RKG = § 1304a Abs 4 S 2 RVO), so ist die - zeitlich entsprechende - rückwirkende Aufhebung des Rentenbescheides des Ausgleichsverpflichteten nur unter den Voraussetzungen des § 48 Abs 1 S 2 Nr 4 SGB X zulässig (Fortführung von BSG 13.3.1985 - 5a RKn 2/84 = BSGE 58, 59 = SozR 2600 § 96a Nr 1; Anschluß an BSG 26.3.1987 11a RA 38/86 = SozR 2200 § 1304a Nr 10).

2. Die nach § 4 Abs 2 VersorgAusglHärteG wieder erhöhte Rente steht dem Ausgleichsverpflichteten bereits ab Durchführung des Versorgungsausgleichs und nicht erst ab dem Ende des Todesmonats des Ausgleichsberechtigten zu.