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Bundesgerichtshof
Beschl. v. 04.02.2026, Az.: 6 StR 558/25

Zurückweisung der Revision des Angeklagten als unzulässig mangels Beschwer

Bibliographie

Gericht
BGH
Datum
04.02.2026
Aktenzeichen
6 StR 558/25
Entscheidungsform
Beschluss
Referenz
WKRS 2026, 11218
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
ECLI:DE:BGH:2026:040226B6STR558.25.0

Verfahrensgang

vorgehend
LG Hildesheim - 30.06.2025 - AZ: 20 KLs 52 Js 43940/24

Verfahrensgegenstand

Besonders schwerer Raub u.a.

Tenor:

Die Revision des Angeklagten gegen das das Urteil des Landgerichts Hildesheim vom 30. Juni 2025 wird als unzulässig verworfen.

Der Beschwerdeführer hat die Kosten des Rechtsmittels zu tragen.

Gründe

1

Das Landgericht hat den Angeklagten wegen besonders schweren Raubes in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung zu einer Freiheitsstrafe von sieben Jahren verurteilt und eine Einziehungsentscheidung getroffen. Mit seiner auf die Sachrüge gestützten Revision beanstandet der Angeklagte allein die Nichtanordnung der Unterbringung in einer Entziehungsanstalt.

2

Das Rechtsmittel ist mangels Beschwer unzulässig. Ein Angeklagter kann ein gegen ihn ergangenes Urteil nicht allein deswegen anfechten, weil gegen ihn neben der Strafe keine Maßregel nach § 64 StGB angeordnet worden ist (st. Rspr.; vgl. BGH, Beschlüsse vom 17. April 2025 - 6 StR 90/25; vom 24. September 2024 - 5 StR 387/24; vom 15. Juli 2024 - 2 StR 217/24; jeweils mwN).

Bartel
Fritsche
von Schmettau
Arnoldi
Dietsch