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Bundesgerichtshof
Beschl. v. 15.01.2020, Az.: XI ZR 271/19

Zurückweisung einer Erinnerung

Bibliographie

Gericht
BGH
Datum
15.01.2020
Aktenzeichen
XI ZR 271/19
Entscheidungsform
Beschluss
Referenz
WKRS 2020, 10484
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
ECLI:DE:BGH:2020:150120BXIZR271.19.0

Verfahrensgang

vorgehend
LG Dessau-Roßlau - 14.12.2018 - AZ: 2 O 292/17
OLG Naumburg - 22.05.2019 - AZ: 5 U 147/18

Fundstellen

  • JurBüro 2020, 376
  • RVGreport 2020, 191

Der XI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 15. Januar 2020 gemäß § 66 Abs. 6 Satz 1 GKG durch den Vizepräsidenten Prof. Dr. Ellenberger
beschlossen:

Tenor:

Die Erinnerung des Klägers gegen den Kostenansatz vom 4. November 2019 - Kassenzeichen 01 - wird zurückgewiesen.

Die Erinnerung gemäß § 66 GKG kann nur auf eine Verletzung des Kostenrechts gestützt werden (BGH, Beschluss vom 6. Juni 2013 I ZR 8/06, juris; Senatsbeschluss vom 17. Juni 2014 XI ZR 381/13, juris). Eine solche macht der Kläger hier nicht geltend. Der Kostenansatz ist auch richtig (GKG KV 1242). Der Kläger beanstandet vielmehr lediglich, der Rechtsanwalt, der für ihn Nichtzulassungsbeschwerde eingelegt hat, habe auftragslos gehandelt. Insoweit muss er sich mit dem Rechtsanwalt auseinandersetzen (vgl. BGH, Beschluss vom 8. Dezember 1997 II ZR 139/96, juris; Senatsbeschluss vom 17. Juni 2014 XI ZR 381/13, juris).

Die Entscheidung ergeht gerichtsgebührenfrei. Außergerichtliche Kosten werden nicht erstattet (§ 66 Abs. 8 GKG).