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Bundesgerichtshof
Beschl. v. 27.02.2018, Az.: 4 StR 489/17

Anforderungen an die Revisionsbegründung zur Änderung des Schuldspruchs hinsichtlich eines Nebenklagedelikts

Bibliographie

Gericht
BGH
Datum
27.02.2018
Aktenzeichen
4 StR 489/17
Entscheidungsform
Beschluss
Referenz
WKRS 2018, 11137
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
ECLI:DE:BGH:2018:270218B4STR489.17.0

Verfahrensgang

vorgehend
LG Bochum - 04.05.2017

Verfahrensgegenstand

Gefährliche Körperverletzung
hier: Revision des Nebenklägers

Der 4. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat nach Anhörung des Generalbundesanwalts und des Beschwerdeführers am 27. Februar 2018 einstimmig beschlossen:

Tenor:

Die Revision des Nebenklägers gegen das Urteil des Landgerichts Bochum vom 4. Mai 2017 wird als unzulässig verworfen.

Der Beschwerdeführer hat die Kosten seines Rechtsmittels zu tragen.

Eine Erstattung der dem Angeklagten im Revisionsverfahren entstandenen notwendigen Auslagen findet nicht statt, da auch dessen Revision verworfen worden ist.

Gründe

1

Die Revision ist unzulässig. Nach § 400 Abs. 1 StPO kann der Nebenkläger das Urteil nicht mit dem Ziel anfechten, dass eine andere Rechtsfolge der Tat verhängt wird. Deshalb bedarf seine Revision eines genauen Antrags oder einer Begründung, die deutlich macht, dass eine Änderung des Schuldspruchs hinsichtlich eines Nebenklagedelikts verfolgt wird. Daran fehlt es hier. Die Erhebung der allgemeinen Sachrüge genügt nicht den genannten Anforderungen (vgl. BGH, Beschlüsse vom 9. Dezember 2008 – 3 StR 514/08, NStZ-RR 2009, 182; vom 9. November 2000 – 4 StR 425/00, NStZ-RR 2001, 266, 267; vom 14. Januar 1992 – 4 StR 629/91, BGHR StPO § 473 Abs. 1 Satz 3 Auslagenerstattung 1).

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