Bundesgerichtshof
Beschl. v. 19.04.2007, Az.: I ZB 5/07
Anwaltszwang für die Erhebung einer Anhörungsrüge im Rechtsbeschwerdeverfahren vor dem Bundesgerichtshof (BGH)
Bibliographie
- Gericht
- BGH
- Datum
- 19.04.2007
- Aktenzeichen
- I ZB 5/07
- Entscheidungsform
- Beschluss
- Referenz
- WKRS 2007, 15814
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Verfahrensgang
- vorgehend
- AG Recklinghausen - 28.09.2006 - AZ: 21 M 3037/06
- LG Bochum - 13.12.2006 - AZ: 7a T 142/06
Rechtsgrundlagen
Der I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat
am 19. April 2007
durch
den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Bornkamm und
die Richter Dr. v. Ungern-Sternberg, Prof. Dr. Büscher, Dr. Schaffert und Dr. Bergmann
beschlossen:
Tenor:
Die Anhörungsrüge gegen den Senatsbeschluss vom 21. März 2007 wird auf Kosten des Schuldners als unzulässig verworfen.
Gründe
Die vom Schuldner erhobene Anhörungsrüge gemäß § 321a Abs. 1 ZPO ist unzulässig, weil sie nicht von einem beim Bundesgerichtshof zugelassenen Rechtsanwalt eingelegt worden ist. Im Rechtsbeschwerdeverfahren besteht Anwaltszwang (§ 78 Abs. 1 ZPO; vgl. BGH, Beschl. v. 21.3.2002 - IX ZB 18/02, NJW 2002, 2181). Dies gilt auch für eine in diesem Verfahren erhobene Anhörungsrüge (BGH, Beschl. v. 18.5.2005 - VIII ZB 3/05, NJW 2005, 2017, m.w.N.).
v. Ungern-Sternberg
Büscher
Schaffert
Bergmann