Bundesgerichtshof
Beschl. v. 18.05.2005, Az.: VIII ZB 3/05
Verwerfung der Anhörungsrüge des Verfügungsklägers
Bibliographie
- Gericht
- BGH
- Datum
- 18.05.2005
- Aktenzeichen
- VIII ZB 3/05
- Entscheidungsform
- Beschluss
- Referenz
- WKRS 2005, 15757
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Verfahrensgang
- vorgehend
- LG Paderborn
- AG Paderborn
Rechtsgrundlage
Fundstellen
- BB 2005, 1415 (amtl. Leitsatz)
- BGHR 2005, 1134
- BGHReport 2005, 1134
- DB 2005, VIII Heft 24 (amtl. Leitsatz)
- FamRZ 2005, 1564 (Volltext mit amtl. LS)
- MDR 2005, 1182 (Volltext mit amtl. LS)
- NJW 2005, 2017 (Volltext mit amtl. LS)
- ProzRB 2005, IX Heft 8 (amtl. Leitsatz)
- RVGreport 2005, 320 (amtl. Leitsatz)
- WuM 2005, 475 (Volltext mit amtl. LS)
Amtlicher Leitsatz
Eine im Verfahren der Rechtsbeschwerde erhobene Anhörungsrüge nach § 321 a ZPO unterliegt dem Anwaltszwang.
Der VIII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat
am 18. Mai 2005
durch
die Vorsitzende Richterin Dr. Deppert und
die Richter Dr. Beyer, Ball, Dr. Leimert und Dr. Frellesen
beschlossen:
Tenor:
Die Anhörungsrüge des Verfügungsklägers gegen die Senatsbeschlüsse vom 8. März 2005 und 13. April 2005 wird auf seine Kosten als unzulässig verworfen.
Gründe
Die vom Verfügungskläger erhobene Anhörungsrüge gemäß § 321 a Abs. 1 ZPO ist unzulässig, weil sie nicht von einem beim Bundesgerichtshof zugelassenen Rechtsanwalt eingelegt worden ist. Im Rechtsbeschwerdeverfahren besteht, wie bereits im Senatsbeschluß vom 8. März 2005 ausgeführt, Anwaltszwang (§ 78 Abs. 1 ZPO; vgl. BGH, Beschluß vom 21. März 2002 - IX ZB 18/02, NJW 2002, 2181). Dies gilt auch für eine in diesem Verfahren erhobene Anhörungsrüge (vgl. Zöller/Vollkommer, ZPO, 25. Aufl., § 321 a Rdnr. 13; vgl. auch Musielak/Musielak, ZPO, 4. Aufl., § 321 a Rdnr. 9).