Bundesarbeitsgericht
Urt. v. 07.09.1989, Az.: 6 AZR 637/88
Sonderzahlung; Tarifvertrag
Bibliographie
- Gericht
- BAG
- Datum
- 07.09.1989
- Aktenzeichen
- 6 AZR 637/88
- Entscheidungsform
- Urteil
- Referenz
- WKRS 1989, 10040
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Verfahrensgang
- vorgehend
- ArbG Braunschweig 20.04.1988 - 2 Ca 933/88
- LAG Hannover 21.10.1988 - 15 Sa 1019/88
Rechtsgrundlagen
- § 2 Abs. 1 TV über Sonderzahlungen in der niedersächsischen Metallindustrie vom 18. Juli 1984
- § 2 Abs. 5 TV über Sonderzahlungen in der niedersächsischen Metallindustrie vom 18. Juli 1984
Fundstellen
- AiB 1990, 268-269 (Volltext mit amtl. LS u. Anm.)
- AuR 1990, 54 (amtl. Leitsatz)
- BB 1990, 355 (amtl. Leitsatz)
- DB 1990, 942-943 (Volltext mit amtl. LS)
- NZA 1990, 497-499 (Volltext mit amtl. LS)
- RdA 1990, 62 (amtl. Leitsatz)
- ZTR 1900, 115 (amtl. Leitsatz)
Amtlicher Leitsatz
Ein Anspruch auf die betriebliche Sonderzahlung nach § 2 Abs. 1 des Tarifvertrags über Sonderzahlungen in der niedersächsischen Metallindustrie vom 18. Juli 1984 besteht nur, wenn der Arbeitnehmer im Bezugszeitraum eine nicht ganz unerhebliche Arbeitsleistung erbracht hat. Soweit keine weiteren Anhaltspunkte gegeben sind, ist bei einer zweiwöchigen Tätigkeit von einer nicht mehr ganz unerheblichen Arbeitsleistung auszugehen (Bestätigung der Entscheidung des Fünften Senats vom 18. Januar 1978 5 AZR 56/77 - AP Nr. 92 zu § 611 BGB Gratifikation).