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§ 11 HLbG
Hessisches Lehrerbildungsgesetz
Landesrecht Hessen

ZWEITER TEIL – Studium, Praktika

Titel: Hessisches Lehrerbildungsgesetz
Normgeber: Hessen
Redaktionelle Abkürzung: HLbG,HE
Gliederungs-Nr.: 322-125
gilt ab: 09.07.2013
Normtyp: Gesetz
gilt bis: 31.12.2023
Fundstelle: GVBl. I 2011 S. 590 vom 24.10.2011

§ 11 HLbG – Studium für das Lehramt an Hauptschulen und Realschulen

(1) 1Das Studium für das Lehramt an Hauptschulen und Realschulen umfasst:

  1. 1.

    Erziehungs- und Gesellschaftswissenschaften,

  2. 2.

    mindestens zwei Unterrichtsfächer aus folgendem Kanon:

    1. a)

      Arbeitslehre,

    2. b)

      Biologie,

    3. c)

      Chemie,

    4. d)

      Deutsch,

    5. e)

      Deutsch als Fremd- oder Zweitsprache,

    6. f)

      Englisch,

    7. g)

      Erdkunde,

    8. h)

      Ethik,

    9. i)

      Evangelische Religion,

    10. j)

      Französisch,

    11. k)

      Geschichte,

    12. l)

      Informatik,

    13. m)

      Katholische Religion,

    14. n)

      Kunst,

    15. o)

      Mathematik,

    16. p)

      Musik,

    17. q)

      Physik,

    18. r)

      Politik und Wirtschaft,

    19. s)

      Russisch,

    20. t)

      Spanisch,

    21. u)

      Sport.

2Dieser Fächerkanon kann durch das Kultusministerium bei Bedarf erweitert werden.

(2) 1Die Regelstudienzeit beträgt dreieinhalb Jahre. 2Sie kann unterschritten werden, sofern die für die Zulassung zur Ersten Staatsprüfung erforderlichen Leistungen nachgewiesen werden.

(3) In den in Abs. 1 genannten Fächern sowie insbesondere in Herkunftssprachen, in deutscher Gebärdensprache und in weiteren Fächern können Erweiterungsprüfungen nach § 33 abgelegt werden.

(4) 1Spätestens bis zum Ende des dritten Semesters ist eine Zwischenprüfung abzulegen, die als Hochschulprüfung durchgeführt wird. 2In besonders begründeten Ausnahmefällen kann die Zwischenprüfung bis zum Ende des fünften Semesters abgelegt werden. 3Sie umfasst die Grundlagen aller in Abs. 1 aufgeführten Studienanteile. 4Die Zwischenprüfung ist bestanden, wenn die erforderlichen Leistungspunkte nachgewiesen werden.

(5) Eine hinreichende sprachpraktische Kompetenz ist von Studierenden der Neueren Fremdsprachen bis zur Zwischenprüfung nachzuweisen.