§ 18 BremArchG
Bremisches Architektengesetz (BremArchG)
Landesrecht Bremen

Abschnitt 2 – Architektenkammer

Titel: Bremisches Architektengesetz (BremArchG)
Normgeber: Bremen
Amtliche Abkürzung: BremArchG
Gliederungs-Nr.: 714-b-1
Normtyp: Gesetz

§ 18 BremArchG – Satzungen

(1) Die Architektenkammer hat durch Satzungen Bestimmungen zu treffen über

  1. 1.

    die Rechte und Pflichten der Kammerangehörigen,

  2. 2.

    die Aufgaben und Befugnisse der Kammerversammlung und des Vorstandes,

  3. 3.

    die Zusammensetzung, Amtsdauer und Abberufung des Vorstandes,

  4. 4.

    die Einberufung der Kammerversammlung, ihre Beschlussfassung und die Beurkundung ihrer Beschlüsse,

  5. 5.

    das Verfahren bei Satzungsänderungen,

  6. 6.

    die Grundsätze für die Berufsordnung, die Wahlordnung, das freiwillige Schlichtungswesen sowie die Beitrags- und Gebührenordnung, soweit das Gesetz nichts Näheres bestimmt,

  7. 7.

    die Geschäftsführung und Verwaltungseinrichtungen,

  8. 8.

    die Bildung von Ausschüssen der Kammerversammlung und die Zuziehung von Sachverständigen,

  9. 9.

    die Form und die Art von Bekanntmachungen,

  10. 10.

    das vor der vorübergehenden Dienstleistungserbringung zu beachtende Verfahren,

  11. 11.

    die Inhalte der praktischen Tätigkeit einschließlich erforderlicher Fortbildungsmaßnahmen, deren Bewertung sowie die Organisation, Anerkennung und Überwachung von im Ausland erbrachten Teilen des Berufspraktikums,

  12. 12.

    die Anordnung, Durchführung und Bewertung von Ausgleichsmaßnahmen nach § 3 Absatz 4 und 5.

(2) Die Architektenkammer kann weitere Satzungen zur Regelung ihrer Angelegenheiten erlassen.

(3) Die Satzungen müssen die Belange der verschiedenen Fachrichtungen und Beschäftigungsarten der Kammerangehörigen wahren.