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Art. 6 BayStG
Bayerisches Stiftungsgesetz (BayStG)
Landesrecht Bayern
Titel: Bayerisches Stiftungsgesetz (BayStG)
Normgeber: Bayern
Amtliche Abkürzung: BayStG
Referenz: 282-1-1-K
Abschnitt: Erster Abschnitt – Allgemeine Bestimmungen → 3. Titel – Verwaltung der Stiftungen
 

Art. 6 BayStG

(1) 1Das Vermögen der Stiftung ist sicher und wirtschaftlich zu verwalten. 2Es ist vom Vermögen anderer Rechtsträger getrennt zu halten. 3Es darf unter keinem Vorwand dem Vermögen des Staates, einer Gemeinde, eines Gemeindeverbands oder einer sonstigen Körperschaft oder Anstalt des öffentlichen Rechts einverleibt werden. 4Der Anfall des Vermögens aufgehobener Stiftungen wird dadurch nicht berührt.

(2) Das Vermögen, das der Stiftung zugewendet wurde, um aus seiner Nutzung den Stiftungszweck dauernd und nachhaltig zu erfüllen (Grundstockvermögen), ist ungeschmälert zu erhalten.

(3) 1Erträge des Vermögens der Stiftung und zum Verbrauch bestimmte Zuwendungen dürfen nur zur Erfüllung des Stiftungszwecks verwendet werden. 2Die Zuführung von Erträgen zum Grundstock vermögen, um dieses in seinem Wert zu erhalten, bleibt hiervon unberührt.