Mercedes-Benz Bank geht bei Finanzierung von eigenen Schummel-Fahrzeugen aus

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25.02.201975 Mal gelesen
Die Mercedes-Benz Bank AG verweigert neuerdings die Finanzierung der eigenen betroffenen Dieselmodelle. Mit Verweis auf den Rückruf schließt die Mercedes-Benz Bank selbst eine Vertragsübernahme oder Halterummeldung aus.

Offiziell wehrt sich die Daimler AG im Abgasskandal noch gegen den Vorwurf, sie habe in ihren Fahrzeugen eine illegale Software verbaut. Selbst gegen den offiziellen Rückruf zehntausender Mercedes-Benz Fahrzeuge durch das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat der Konzern Widerspruch eingelegt.

Selbst überzeugt von seinen eigenen Angaben scheint der Stuttgarter Autobauer jedoch nicht zu sein: die Konzerntochter Mercedes-Benz Bank verweigert nunmehr die Finanzierung der eigenen betroffenen Dieselmodelle. Vor dem Hintergrund des Rückrufs schließt die Mercedes-Benz Bank selbst eine Vertragsübernahme oder Halterummeldung aus. Dies geht aus Schreiben hervor, die der Rechtsanwaltskanzlei Werdermann | von Rüden vorliegen.

Damit widerspricht die Daimler AG ihren Beteuerungen es sei alles rechtens. Denn ihr Verhalten ergibt nur dann Sinn, wenn sie selbst davon ausgeht, dass sie das KBA nicht von der Rechtmäßigkeit der Software überzeugen kann.

Rechtsanwalt Johannes von Rüden kommentiert dazu: "Mercedes versucht wieder einmal, die negativen Folgen seiner Manipulation auf seine Kunden abzuwälzen. Dabei ist es ein Gebot der Gerechtigkeit, dass derjenige für einen Schaden haftet, der ihn auch verursacht hat."

Die Rechtsanwälte der Verbraucherrechtskanzlei Werdermann | von Rüden sehen im Verhalten der Mercedes-Benz Bank AG einen weiteren Beweis dafür, dass das Verhalten der Daimler AG rechtswidrig ist. Damit die Mercedes-Kunden nicht auf dem Schaden sitzenbleiben, empfiehlt sich ein anwaltliches Vorgehen gegen die Daimler AG.