Steuerhinterziehung, Schwarzgeld, Selbstanzeige - Schweiz einigt sich mit Deutschland

29.03.20102307 Mal gelesen
Im Streit um deutsches Schwarzgeld auf schweizer Konten haben sich die Nachbarstaaten auf ein neues Doppelbesteuerungsabkommen verständigt, das auf dem OECD-Standard basiert, nach dem sich Staaten gegenseitig in konkreten Fällen über Steuerhinterzieher informieren.

Nach Informationen des Handelsblatts bezeichete der baden-württembergische Amtskollege Willi Stächele (CDU) als "ersten wichtigen Schritt" das erabredete Ziel, alle unversteuerten Vermögen Deutscher in der Schweiz aufzudecken.
Bundesfinanzminister Schäuble und sein eidgenössischer Amtskollege Merz verabredeten außerdem, bis September 2010 ein Verfahren zu finden, mit dem bisher vor dem deutschen Fiskus verstecktes Vermögen notfalls zwangsweise legalisiert werden kann. Bis dahin wolle Deutschland weiterhin Schweizer Kontendaten zur Aufdeckung von Steuerhinterziehung nutzen, so Schäuble. Damit dürfte vom einstigen Schweizer Bankgeheimnis schon in wenigen Monaten nichts mehr übrig bleiben, so dass auch die noch ausharrenden deutschen Inhaber von Schweizer Konten mit Schwarzgeld und/oder nicht versteuerten Kapitalerträgen eine Selbstanzeige in Erwägung ziehen müssen.
Nach einer Umfrage des Handelsblatts registrierten die Känderfinanzminister bis jetzt fas 12.000 Selbstanzeigen.

Weitere Infos zur strafbefreienden Selbstanzeige sowie Beratung und Vertretung durch Rechtsanwälte und Steuerberater finden Sie hier: Rechtsanwalt, Steuerberater Hamburg, Steuerstrafrecht

ROSE & PARTNER LLP. -  Rechtsanwälte . Steuerberater

Beratung für den Mittelstand

Hamburg - Berlin - Mailand