CS Euroreal: Mammutaufgabe Liquidation

CS Euroreal: Mammutaufgabe Liquidation
31.10.2012485 Mal gelesen
Die Abwicklung des offenen Immobilienfonds CS Euroreal ist eine gewaltige Aufgabe, deren Endergebnis erst in Jahren feststehen wird. Was können Anleger tun, die sich nicht hierauf einlassen möchten?

Nachdem die Aufregung rund um die geplatzte Wiedereröffnung des CS Euroreal abgeklungen ist, rückt die Abwicklung des offenen Immobilienfonds in den Fokus der Aufmerksamkeit von Medien und Anlegern. Da der CS Euroreal nicht der einzige in der Liquidation befindliche offene Immobilienfonds ist, wird sich erweisen müssen, wie erfolgreich das Management die Objekte des Fonds veräußern kann. Bei der Abwicklung des CS Euroreal geht es um gewaltige Zahlen: Ein Immobilienvermögen, dessen Wert sich auf über 5,3 Mrd. Euro beläuft soll binnen 5 Jahren liquidiert werden. Im Rahmen dieser „Mammutaufgabe“ müssen 75 % der Kredite des CS Euroreal, welche ein Gesamtvolumen von 1,21 Mrd. Euro haben, zurückgezahlt werden.

 

Das Endergebnis der Abwicklung wird erst in Jahren feststehen.  Es sind jedoch die vorherigen Ereignisse rund um den CS Euroreal, wegen derer sich nicht wenige Anleger des CS Euroreal die Frage stellen, ob ihnen Schadensersatzansprüche zustehen. Die Kanzlei Dr. Stoll & Kollegen berät und vertritt bereits Dutzende Anleger dieses offenen Immobilienfonds. Da es bei diesen Anlegern zu Falschberatungen kam, wurden bereits Klagen aufSchadensersatz für Anleger des CS Euroreal bei Gericht eingereicht.

 

So wurde beispielsweise nicht allen Anlegern vor der Investition in den CS Euroreal erklärt, dass offene Immobilienfonds die Rücknahme der Anteile aussetzen können und sogar – wie geschehen – aufgelöst werden können. Daher handelt es sich nicht um eine problemlos jederzeit verfügbare Kapitalanlage. Darüberhinaus gibt es noch eine Reihe weiterer Risiken, über die die Berater ebenfalls aufklären mussten. Auch erhielt nicht jeder Anleger rechtzeitig einen Verkaufsprospekt.

 

Offene Frage gibt es jedoch nicht nur im Zusammenhang mit der individuellen Anlegerberatung. Im Rahmen einer Interessengemeinschaft können sich Anleger des CS Euroreal zusammenschließen. Hierbei geht es um Ansprüche gegenüber der Credit Suisse, die den CS Euroreal auf den Markt brachte. Es wandten sich bereits zahlreiche Anleger an die Kanzlei Dr. Stoll & Kollegen Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, um der Interessengemeinschaft beizutreten.

 

Ein besonderes Thema, das im Zusammenhang mit Interessengemeinschaften immer wieder von (Anleger)Interesse ist, sind „Sammelklagen“. In Deutschland gibt es keine Sammelklagen wie in den Vereinigten Staaten – es gibt aber ein ähnliches Verfahren: Das Kapitalanleger-Musterverfahren, auch Verfahren nach dem Gesetz über Musterverfahren in kapitalmarktrechtlichen Streitigkeiten (KapMuG-Verfahren) genannt. In einem KapMuG-Verfahren können Streitigkeiten und Fragen für alle Anleger einer Kapitalanlage verbindlich vor Gericht geklärt werden. Bei Prospektfehlern kann dies eine große Hilfe für individuelle Schadensersatzklagen sein.

 

Weitere Informationen:

Infoseite Interessengemeinschaft CS Euroreal

 

Einen Expertencheck von Rechtsanwälten für € 50.- finden Sie hier. Sie wissen danach, was Sie tun können:

http://www.dr-stoll-kollegen.de/kanzlei/kosten

Setzen Sie sich mit uns in Verbindung, wir helfen Ihnen:

Dr. Stoll & Kollegen Rechtsanwaltsgesellschaft mbH

Kanzlei für Bank- und Kapitalmarktrecht

Einsteinallee 3

77933 Lahr

Telefon: 07821 / 92 37 68 - 0

Fax: 07821 / 92 37 68 - 889

[email protected]

www.dr-stoll-kollegen.de