Griechenland-Anleihen: Banken haben risikoscheuen Anlegern Ramschpapiere verkauft

08.07.2012412 Mal gelesen
Fachanwälte helfen Anlegern griechischer Staatsanleihen

Deutschen Banken und Sparkassen droht neuer Ärger mit geschädigten Kunden. Trotz der offensichtlichen Finanzkrise Griechenlands wurden ihnen zwischen Ende 2010 und März 2012 Griechische Staatsanleihen verkauft. Und dass, obwohl sie bei der Anleihe keinerlei Risiken eingehen wollten. Ihnen stehen jetzt möglicher Weise Schadenersatzansprüche gegen ihre Bank zu.

Hintergrund ist, dass es sich bei Griechischen Staatsanleihen aufgrund der maroden Staatsfinanzen des Landes bereits 2010 um hochriskante Papiere handelte. Sie hätten den risikoscheuen Anlegern gar nicht angeboten werden dürfen. Durch den Schuldenschnitt haben die Anleger einen Großteil ihres Geldes verloren.

Mathias Nittel, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht, der in seiner Kanzlei mit Standorten in Heidelberg, München, Hamburg und Berlin ausschließlich geschädigte Kapitalanleger vertritt, sieht gute Chancen für die Bankkunden. "Wenn die Kunden als risikoavers eingestuft worden sind, was anhand der entsprechenden Beratungsunterlagen nachweisbar ist, verstieß die Empfehlung Griechischer Staatsanleihen gegen die Beratungspflichten der Bank." Schadenersatzansprüche seien die Folge, so der Anlegeranwalt.

Wurde auch Ihnen der Kauf Griechischer Staatsanleihen als sichere Anlage empfohlen? Rufen Sie uns an, wir wissen, wie Sie zu Ihrem Recht kommen.

Nittel | Kanzlei für Bank- und Kapitalmarktrecht
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