Montranus I + II: Weiteres Oberlandesgericht spricht Anlegern Rückzahlung des Eigenkapitals zu

Montranus I + II: Weiteres Oberlandesgericht spricht Anlegern Rückzahlung des Eigenkapitals zu
27.02.2012351 Mal gelesen
Nach dem OLG Stuttgart hat jetzt auch das OLG München einem Anleger eines Montranus Medienfonds Recht gegeben und die Helaba Dublin zur Rückabwicklung der Medienfondsbeteiligung verurteilt

Nach dem Oberlandesgericht Stuttgart hat jetzt auch das Oberlandesgericht München (Urteil vom 24. Januar 2012) einem Anleger eines Montranus Medienfonds Recht gegeben und die Helaba Dublin zur Rückabwicklung der Medienfondsbeteiligung verurteilt. Im Zentrum des Urteils stand einmal mehr die bei den Montranus Fonds I + II für die abzuschließenden Darlehensverträge bzw. Inhaberschuldverschreibungen verwandte Widerrufsbelehrung, die nicht den gesetzlichen Anforderungen entspricht.

Darlehensverträge mit der HELABA Dublin können auch heute noch widerrufen werden

Für die  Anleger der von der HANNOVER LEASING für Privatanleger aufgelegten Montranus Medienfonds I + II hat dies zur Folge, dass sie die mit der Helaba Dublin zur Finanzierung von Fondsbeteiligungen abgeschlossenen Finanzierungsverträge  (Kreditvertrag oder Inhaberschuldverschreibung) auch heute noch widerrufen können. Auf der Grundlage dieses Widerrufs können die Anleger der Montranus Fonds von der Bank die Rückzahlung des eingesetzten Eigenkapitals abzüglich erhaltener Ausschüttungen verlangen. Einige Gerichte haben den Montranus Anlegern darüber hinaus den entgangenen Gewinn  zugesprochen. Im Gegenzug müssen sie ihre Beteiligung an dem Montranus Fonds an die Helaba Dublin übertragen.

Wir machen diese Ansprüche schon für zahlreiche Anleger der Montranus Medienfonds I und II geltend.

Schadenersatzansprüche gegen Sparkassen wegen verschwiegener Kickbacks

In den Jahren 2003 bis 2005 haben vor allem Sparkassen ihren Kunden zur Zeichnung von Beteiligungen an den Montranus Medienfonds geraten Darüber, dass die Sparkassen für die Vermittlung der Fondsbeteiligungen  Provisionen – so genannte Rückvergütungen oder kickbacks – erhalten haben, wurden ihre Kunden regelmäßig nicht informiert. Nach der kickback-Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs können die  nicht informierten Anleger Schadenersatzansprüche gegen die sie beratende Sparkasse durchsetzen.

Möchten Sie wissen, wie auch Sie den im Zusammenhang mit ihrer Montranus Medienfondsbeteiligung erlittenen Schaden en reduzieren und ihr investiertes Kapital zurückbekommen  können? Rufen Sie mich an, ich helfe Ihnen gerne.

Ihr Ansprechpartner:

Rechtsanwalt Tino Ebermann
Heidelberg | Hans-Böckler-Straße 2 A | D-69115 Heidelberg | Tel.: 06221 915770
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