Irish Term Deposits – Warnung zu comparetermdeposits-ie.com

16.06.2026 1 Mal gelesen
Die irische Zentralbank warnt vor comparetermdeposits-ie.com. Anleger sollten Angebote der Website besonders sorgfältig prüfen.

 

Die Internetseite comparetermdeposits-ie.com präsentiert sich als Vergleichsportal für Festgeld- und Anlageangebote. Besucher der Website erhalten den Eindruck, verschiedene Spar- und Festgeldprodukte renommierter Banken miteinander vergleichen und anschließend direkt eine passende Geldanlage auswählen zu können. Gerade in Zeiten steigender Zinsen wirken derartige Vergleichsportale für viele Anleger besonders attraktiv.

Bei comparetermdeposits-ie.com ist jedoch besondere Vorsicht geboten. Die Central Bank of Ireland (CBI) hat eine offizielle Warnmeldung veröffentlicht. Nach den Angaben der irischen Zentralbank handelt es sich um einen nicht autorisierten Anbieter. Die Behörde beschreibt das Geschäftsmodell ausdrücklich als „comparison website scam“, bei dem betrügerische Vergleichsportale eingerichtet werden, um Verbraucher zu angeblichen Festgeldanlagen zu verleiten.

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Irish Term Deposits – Wie comparetermdeposits-ie.com funktioniert

Nach den Feststellungen der irischen Zentralbank handelt es sich bei comparetermdeposits-ie.com nicht um ein gewöhnliches Vergleichsportal.

Vielmehr geben Interessenten auf der Website ihre persönlichen Daten sowie den gewünschten Anlagebetrag ein. Anschließend werden sie telefonisch oder per E-Mail kontaktiert.

Dabei wird häufig behauptet,

  • es stünden besonders attraktive Festgeldangebote zur Verfügung,
  • bekannte Banken würden außergewöhnlich hohe Zinssätze anbieten,
  • das Angebot sei nur für kurze Zeit verfügbar,
  • eine schnelle Entscheidung sei erforderlich.

Nach Angaben der Zentralbank werden den Interessenten anschließend angebliche Festgeldanlagen angeboten, die tatsächlich nicht existieren.

Irish Term Deposits – Missbrauch bekannter Bankennamen

Besonders problematisch ist nach den Feststellungen der irischen Zentralbank, dass die Täter den Eindruck erwecken sollen, im Namen bekannter Banken zu handeln.

Nach Angaben der Behörde verwenden die Verantwortlichen teilweise:

  • offiziell wirkende Broschüren,
  • Logos bekannter Kreditinstitute,
  • professionell gestaltete Unterlagen,
  • täuschend echt wirkende Vertragsdokumente,
  • Markenauftritte renommierter Banken.

Dadurch soll bei Anlegern der Eindruck entstehen, tatsächlich ein Festgeldkonto bei einem bekannten Kreditinstitut zu eröffnen. Tatsächlich erfolgt die Kommunikation jedoch nach den Erkenntnissen der Behörde mit den Betrügern selbst.

Irish Term Deposits – Keine Zulassung der irischen Zentralbank

Die Central Bank of Ireland weist ausdrücklich darauf hin, dass Irish Term Deposits nicht berechtigt ist, Investmentdienstleistungen oder Investmentgeschäfte in Irland anzubieten.

In der Warnmeldung werden unter anderem folgende Internetseiten genannt:

  • comparetermdeposits-ie.com
  • fixedtermdeposits-ie.com
  • termdeposits-ie.com

Die Warnung wurde zudem über das internationale Warnsystem I-SCAN der IOSCO veröffentlicht.

Irish Term Deposits – Typischer Ablauf vergleichbarer Festgeldbetrugsfälle

Die Erfahrungen aus zahlreichen Verfahren wegen Festgeldbetrugs zeigen häufig einen ähnlichen Ablauf.

Interessenten werden zunächst durch:

  • Internetwerbung,
  • Suchmaschinen,
  • Vergleichsportale,
  • E-Mail-Kampagnen,
  • soziale Netzwerke

auf vermeintlich besonders attraktive Zinsangebote aufmerksam.

Nach der Kontaktaufnahme erhalten sie häufig:

  • Kontoeröffnungsunterlagen,
  • Vertragsdokumente,
  • Zahlungsanweisungen,
  • persönliche Ansprechpartner,
  • professionell gestaltete Informationsbroschüren.

Für viele Anleger wirkt der gesamte Ablauf zunächst nachvollziehbar und seriös.

Irish Term Deposits – Probleme werden häufig erst später sichtbar

Nach einer Überweisung treten Schwierigkeiten oftmals erst nach einiger Zeit auf.

Betroffene berichten in vergleichbaren Fällen unter anderem über:

  • ausbleibende Kontoeröffnungen,
  • fehlende Zinszahlungen,
  • nicht erreichbare Ansprechpartner,
  • unbeantwortete E-Mails,
  • verweigerte Rückzahlungen.

Teilweise werden Anleger zusätzlich aufgefordert, weitere Beträge zu zahlen.

Als Begründung werden beispielsweise genannt:

  • Bearbeitungsgebühren,
  • Steuerzahlungen,
  • Freischaltungskosten,
  • Sicherheitsleistungen,
  • internationale Überweisungsgebühren.

Nach den Erfahrungen aus zahlreichen vergleichbaren Sachverhalten führen solche Nachforderungen regelmäßig nicht zur versprochenen Auszahlung.

Irish Term Deposits – Was betroffene Anleger jetzt tun sollten

Wer bereits Geld im Zusammenhang mit comparetermdeposits-ie.com überwiesen hat, sollte sämtliche Unterlagen sorgfältig sichern.

Hierzu gehören insbesondere:

  • Kontoauszüge,
  • Überweisungsbelege,
  • Vertragsunterlagen,
  • E-Mail-Korrespondenz,
  • Chatverläufe,
  • Telefonnummern,
  • Namen der Ansprechpartner.

Außerdem empfiehlt es sich,

  • keine weiteren Zahlungen vorzunehmen,
  • sämtliche Kommunikation zu dokumentieren,
  • Zahlungswege vollständig festzuhalten,
  • den Sachverhalt frühzeitig rechtlich prüfen zu lassen.

Gerade bei Überweisungen auf ausländische Bankkonten kann ein schnelles Handeln von Bedeutung sein.

Irish Term Deposits – Rechtliche Möglichkeiten prüfen

Welche rechtlichen Schritte im Einzelfall sinnvoll sind, hängt von den konkreten Umständen ab.

Im Rahmen einer individuellen Prüfung kann unter anderem untersucht werden,

  • an welche Bank die Gelder überwiesen wurden,
  • welche Zahlungsdienstleister beteiligt waren,
  • ob Rückverfolgungen möglich sind,
  • welche Ansprüche gegenüber Beteiligten bestehen könnten,
  • welche straf- und zivilrechtlichen Maßnahmen in Betracht kommen.

Eine frühzeitige rechtliche Bewertung kann helfen, weitere Vermögensschäden zu vermeiden.

FAQ zu comparetermdeposits-ie.com

Was ist comparetermdeposits-ie.com?
Die Website tritt als Vergleichsportal für Festgeld- und Anlageangebote auf.

Warum wird vor comparetermdeposits-ie.com gewarnt?
Die irische Zentralbank warnt vor der Website als nicht autorisiertem Anbieter und bezeichnet das Geschäftsmodell als sogenanntes „comparison website scam“.

Worin besteht die Betrugsmasche?
Nach Angaben der Behörde geben Verbraucher ihre Kontaktdaten auf der Website ein und werden anschließend mit angeblichen Festgeldangeboten bekannter Banken kontaktiert. Tatsächlich handelt es sich um fingierte Anlageangebote.

Was sollten Betroffene tun?
Sämtliche Unterlagen sollten gesichert und keine weiteren Zahlungen vorgenommen werden. Zudem empfiehlt sich eine zeitnahe rechtliche Prüfung.

Kann verlorenes Geld zurückgeholt werden?
Ob rechtliche Möglichkeiten bestehen, hängt vom jeweiligen Sachverhalt ab und sollte individuell geprüft werden.

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