Betrug bei XeraPrime, Orexbot, Reversedo und METALOREX?

15.06.2026 6 Mal gelesen
Betrug bei XeraPrime, Orexbot, Reversedo und METALOREX? Anleger berichten über massive Probleme bei Auszahlungen

Immer mehr Anleger melden sich derzeit bei unserer Kanzlei und berichten von erheblichen Problemen mit den Plattformen XeraPrime, Orexbot, Reversedo und METALOREX. Besonders häufig schildern Betroffene, dass Auszahlungen verzögert, verweigert oder von immer neuen Bedingungen abhängig gemacht werden.

Typisches Muster: Einzahlung funktioniert – Auszahlung nicht

Nach den uns vorliegenden Schilderungen verläuft der Einstieg häufig nach einem ähnlichen Muster:

  • Kontaktaufnahme über soziale Medien, Werbeanzeigen oder Messenger-Dienste,
  • professionelle Internetauftritte und angebliche Handelsplattformen,
  • anfänglich geringe Einzahlungen,
  • Darstellung angeblich hoher Gewinne im Benutzerkonto,
  • intensive Betreuung durch vermeintliche Account-Manager,
  • wiederholte Aufforderungen zu weiteren Einzahlungen.

Probleme treten oftmals erst dann auf, wenn Anleger ihr Geld zurückfordern oder Gewinne auszahlen lassen möchten.

Anleger berichten von immer neuen Zahlungsforderungen

In zahlreichen Fällen wird die Auszahlung angeblich von zusätzlichen Zahlungen abhängig gemacht. Als Begründung werden beispielsweise genannt:

  • Steuern,
  • Provisionen,
  • Freischaltungsgebühren,
  • Sicherheitsleistungen,
  • Compliance-Prüfungen,
  • Wallet-Verifizierungen.

Aus anwaltlicher Sicht ist besondere Vorsicht geboten, wenn eine Plattform weitere Einzahlungen verlangt, bevor eine Auszahlung erfolgen soll. Nach unserer Erfahrung bei Anlagebetrugsfällen stellt dies häufig ein Warnsignal dar.

Negative Erfahrungen häufen sich

Die bei uns eingehenden Berichte weisen auffällige Parallelen auf. Betroffene schildern unter anderem:

  • plötzliche Kontaktabbrüche,
  • unerreichbare Ansprechpartner,
  • Druck zur Nachzahlung weiterer Gelder,
  • wechselnde Begründungen für Auszahlungsverzögerungen,
  • Drohungen oder psychischen Druck bei verweigerten Einzahlungen.

Wer sich in einer solchen Situation befindet, sollte keine weiteren Zahlungen leisten, bevor die Hintergründe sorgfältig geprüft wurden.

Können Anleger ihr Geld zurückholen?

Ob und in welchem Umfang verlorene Gelder zurückgeführt werden können, hängt stets vom Einzelfall ab. Entscheidend sind insbesondere:

  • die Zahlungswege,
  • die beteiligten Banken und Zahlungsdienstleister,
  • die Identität der Empfänger,
  • vorhandene Vertragsunterlagen und Kommunikationsverläufe,
  • die Frage, ob Vermögenswerte der Verantwortlichen gesichert werden können.

Neben strafrechtlichen Schritten kommen häufig auch zivilrechtliche Ansprüche in Betracht. In geeigneten Fällen sind zudem Vermögenssicherungsmaßnahmen zu prüfen.

Was Betroffene jetzt tun sollten

Anleger von XeraPrime, Orexbot, Reversedo oder METALOREX sollten insbesondere:

  1. keine weiteren Zahlungen leisten,
  2. sämtliche Unterlagen sichern,
  3. Kontoauszüge und Überweisungsbelege archivieren,
  4. Chatverläufe, E-Mails und Screenshots speichern,
  5. anwaltlichen Rat einholen.

Je früher gehandelt wird, desto größer sind regelmäßig die Möglichkeiten, Zahlungsströme nachzuvollziehen und rechtliche Schritte einzuleiten.

Kostenlose Ersteinschätzung für Betroffene

Unsere Kanzlei prüft fortlaufend Hinweise zu Online-Trading-Plattformen und Anlagebetrugsfällen. Betroffene Anleger von XeraPrime, Orexbot, Reversedo oder METALOREX können ihre Unterlagen zur kostenlosen Ersteinschätzung übersenden.

Hierfür benötigen wir insbesondere:

  • Einzahlungsbelege,
  • Kontoauszüge,
  • Kommunikationsverläufe,
  • Screenshots des Anlegerkontos,
  • Angaben zu den bislang geforderten Auszahlungen oder Nachzahlungen.

Die Unterlagen können per E-Mail an office@anlagebetrug.online übersandt werden.

Rechtsanwalt Knut Oelschig und sein Team prüfen anschließend die rechtlichen Möglichkeiten und informieren über mögliche weitere Schritte zur Sicherung und Durchsetzung von Ansprüchen.