ZinsNow: Festgeld verschwunden – Großangelegter Betrug

Kapitalanlagerecht
20.01.2026 81 Mal gelesen
ZinsNow: Festgeld verschwunden – Großangelegter Betrug mit falschem ING-DiBa-Luxemburg-Bezug

Der angebliche Festgeldanbieter ZinsNow sorgt derzeit bundesweit für erhebliche Verunsicherung. Zahlreiche Anleger berichten, dass ihr investiertes Festgeld spurlos verschwunden ist. Besonders brisant: Die Täter sollen dabei gezielt mit dem Namen der ING DiBa Luxemburg gearbeitet haben, um Seriosität vorzutäuschen und Vertrauen zu erschleichen. Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich um einen groß angelegten Betrug.


 

Betroffene schildern ein ähnliches Vorgehen: Über professionell gestaltete Internetseiten und überzeugende Angebote wurden attraktive Festgeldzinsen beworben – deutlich über dem Marktniveau. Als vermeintlicher Sicherheitspartner wurde dabei die ING DiBa Luxemburg genannt. Nach der Überweisung der Anlagesumme kam es jedoch zu keinen Zinszahlungen, Rückfragen blieben unbeantwortet und das angelegte Geld ist für viele Anleger nicht mehr erreichbar.


 

Inzwischen vertritt Rechtsanwalt Oelschig, spezialisiert auf Anlagebetrug und Internetabzocke, bereits Opfer aus ganz Deutschland. Aufgrund der Vielzahl der Fälle werden die Vorgänge juristisch aufgearbeitet. Erste Prüfungen und Maßnahmen zur Sicherung möglicher Ansprüche laufen bereits. Ziel ist es, Zahlungswege zu analysieren, Hintermänner zu identifizieren und Schadenersatzansprüche geltend zu machen.


 

Experten warnen: Der Missbrauch bekannter Banknamen ist eine gängige Masche bei Online-Anlagebetrug. Gerade bei Festgeldangeboten sollten Anleger höchste Vorsicht walten lassen und Anbieter genau überprüfen. Wer bei ZinsNow investiert hat oder Zweifel an der Echtheit seines Festgeldes hat, sollte umgehend handeln und rechtlichen Rat einholen.


 

Fazit: Der Fall ZinsNow zeigt eindrücklich, wie perfide Online-Betrüger vorgehen. Schnelles Handeln kann entscheidend sein, um finanzielle Verluste zu begrenzen und mögliche Rückforderungen durchzusetzen.