Recovery Scam über info@bitcoinssuisse.net

10.07.2026 6 Aufrufe
Wer von info@bitcoinssuisse.net kontaktiert wird und eine Rückholung verlorener Kryptowährungen angeboten bekommt, sollte äußerst vorsichtig sein.

Immer häufiger werden Geschädigte früherer Anlage- oder Kryptobetrugsfälle erneut kontaktiert. Die Täter behaupten, sie könnten verlorene Bitcoin oder andere Kryptowährungen zurückholen. Dabei treten sie häufig unter Namen auf, die an bekannte Unternehmen erinnern. Die E-Mail-Adresse info@bitcoinssuisse.net fällt durch ihre große Ähnlichkeit zum bekannten Schweizer Krypto-Dienstleister Bitcoin Suisse auf.

Nach meiner Einschätzung sprechen mehrere Umstände für einen möglichen Recovery Scam. Das Muster entspricht bekannten Betrugsmaschen, bei denen Opfer eines ersten Betrugs gezielt erneut angesprochen werden. Behörden weisen seit längerem darauf hin, dass Recovery-Betrug nach Anlagebetrugsfällen stark zunimmt.

Kanzlei Wilms
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info@bitcoinssuisse.net – Warum Vorsicht geboten ist

Bereits der Domainname bitcoinssuisse.net sollte aufmerksam machen. Er ähnelt dem Namen des bekannten Schweizer Unternehmens Bitcoin Suisse, verwendet jedoch eine andere Domain und eine abweichende Schreibweise. Solche Namensähnlichkeiten werden bei Betrugsfällen häufig genutzt, um Vertrauen zu schaffen. Vergleichbare Fälle gefälschter Bitcoin-Suisse-Auftritte sind bereits dokumentiert worden.

Wer E-Mails von info@bitcoinssuisse.net erhält, sollte insbesondere prüfen,

  • weshalb das Unternehmen überhaupt Kenntnis vom angeblichen Verlust haben soll,
  • woher persönliche Daten stammen,
  • ob tatsächlich ein Auftrag zur Vermögensrückholung erteilt wurde,
  • weshalb Gebühren bereits vor einer Auszahlung verlangt werden.

info@bitcoinssuisse.net – Typischer Ablauf eines Recovery Scams

Nach den Erfahrungen aus zahlreichen Betrugsfällen läuft das Vorgehen häufig ähnlich ab:

  • Kontaktaufnahme per E-Mail oder Telefon.
  • Behauptung, verlorene Kryptowährungen seien lokalisiert worden.
  • Vorlage angeblicher Blockchain-Analysen oder Behördenunterlagen.
  • Zusage einer schnellen Auszahlung.
  • Forderung nach Bearbeitungsgebühren, Steuern, Wallet-Aktivierungskosten oder AML-Gebühren.
  • Nach Zahlung folgen weitere Nachforderungen oder der Kontakt bricht vollständig ab.

Gerade Vorauszahlungen sind ein typisches Merkmal eines Recovery Scams. Auch Polizei und Cybersicherheitsbehörden warnen ausdrücklich vor solchen Vorgehensweisen.

info@bitcoinssuisse.net – Was Betroffene tun sollten

Wer bereits Kontakt hatte, sollte

  • keine weiteren Zahlungen leisten,
  • keine Wallet-Zugangsdaten oder Seed-Phrases herausgeben,
  • sämtliche E-Mails sichern,
  • Kryptowallet-Adressen dokumentieren,
  • Zahlungsnachweise aufbewahren und
  • möglichst früh rechtlichen Rat einholen.

Je früher Wallets, Zahlungswege und Empfängerkonten untersucht werden, desto besser lassen sich Vermögensströme nachvollziehen.

FAQ zu info@bitcoinssuisse.net

Ist info@bitcoinssuisse.net identisch mit Bitcoin Suisse?

Allein aufgrund der Namensähnlichkeit lässt sich das nicht annehmen. Auffällig ist insbesondere die abweichende Domain. Dies sollte sorgfältig geprüft werden.

Kann verlorene Kryptowährung grundsätzlich zurückgeholt werden?

In bestimmten Fällen können Blockchain-Auswertungen und Ermittlungen Ansatzpunkte liefern. Seriöse Dienstleister garantieren jedoch keine Rückholung und verlangen regelmäßig keine ungewöhnlichen Vorauszahlungen für angeblich bereits gesicherte Vermögenswerte.

Sind hohe Vorauszahlungen ein Warnsignal?

Ja. Wenn vor einer angeblichen Auszahlung zunächst Gebühren, Steuern oder Freigabekosten verlangt werden, handelt es sich häufig um ein typisches Merkmal eines Recovery Scams.

Fazit zu info@bitcoinssuisse.net

Wer von info@bitcoinssuisse.net kontaktiert wird und eine Rückholung verlorener Kryptowährungen angeboten bekommt, sollte die Kommunikation äußerst kritisch hinterfragen. Die Namensähnlichkeit zu einem bekannten Unternehmen sowie das typische Vorgehen entsprechen bekannten Mustern von Recovery-Scams. Vor jeder Zahlung empfiehlt sich eine sorgfältige Prüfung der Identität des Absenders und der behaupteten Ansprüche.

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