Die Plattform „Leading Asset Management“ (www.lam-int.com) steht im Zusammenhang mit einer offiziellen Warnung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Nach aktuellen Erkenntnissen bestehen erhebliche Hinweise darauf, dass unter dieser Bezeichnung Finanz-, Wertpapier- und Kryptodienstleistungen ohne erforderliche Erlaubnis angeboten werden.
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Leading Asset Management – Verbreitung über WhatsApp und App
Nach Feststellungen der BaFin werden die Angebote von Leading Asset Management insbesondere über WhatsApp-Gruppen sowie über eine App („LAM INT“) verbreitet.
In diesen Gruppen treten angebliche Experten auf, die Investmentstrategien präsentieren und Anleger zu Einzahlungen bewegen sollen. Dieses Vorgehen entspricht einem bekannten Muster aus zahlreichen Betrugsfällen im Bereich Online-Trading.
Leading Asset Management – Keine Erlaubnis, keine Aufsicht
Ein zentraler Punkt ist, dass Leading Asset Management nach derzeitigen Erkenntnissen nicht über eine behördliche Zulassung verfügt.
Das bedeutet:
- keine Kontrolle durch eine Finanzaufsicht
- keine Einbindung in Anlegerentschädigungssysteme
- keine Sicherung von Kundengeldern
- keine überprüfbaren Compliance-Strukturen
Für Anleger besteht damit ein erhebliches Risiko, da gesetzliche Schutzmechanismen nicht greifen.
Leading Asset Management – Täuschende Darstellung und falsche Hinweise
Besonders kritisch ist, dass auf der Website lam-int.com offenbar ein angeblicher Hinweis veröffentlicht wurde, der einen Bezug zur BaFin suggeriert.
Nach Klarstellung der Aufsicht ist diese Darstellung jedoch nicht zutreffend und kann als Versuch gewertet werden, Vertrauen zu erzeugen.
Solche Vorgehensweisen sind aus vergleichbaren Betrugsfällen bekannt.
Leading Asset Management – Typisches Betrugsmuster
Die geschilderten Abläufe folgen einem wiederkehrenden Schema:
Kontaktaufnahme
Einladung in WhatsApp-Gruppen oder Nutzung einer Trading-App
Vertrauensaufbau
Darstellung von Expertenwissen und angeblichen Strategien
Simulation von Erfolgen
Vermittlung steigender Gewinne oder erfolgreicher Trades
Einzahlungen
Aufforderung zu Investitionen
Probleme bei Auszahlungen
Verzögerungen, zusätzliche Forderungen oder vollständige Verweigerung
Gerade die Kombination aus persönlicher Ansprache und technischer Darstellung (App, Dashboard) führt häufig dazu, dass Risiken unterschätzt werden.
Leading Asset Management – Identitätsmissbrauch möglich
In diesem Zusammenhang bestehen auch Hinweise auf Identitätsmissbrauch, etwa durch die Nutzung fremder Namen oder Profile zur Vertrauensbildung.
Dies ist ein weiteres typisches Merkmal unseriöser Anbieter im Online-Investmentbereich.
Leading Asset Management – Risiken für Anleger
Die Risiken für Betroffene sind erheblich:
- vollständiger Verlust der eingezahlten Gelder
- fehlende rechtliche Durchsetzbarkeit von Ansprüchen
- schwierige Identifikation der Verantwortlichen
- internationale Zahlungsstrukturen
Viele Probleme treten erst bei dem Versuch auf, eine Auszahlung zu veranlassen.
Leading Asset Management – Handlungsempfehlungen
Aus anwaltlicher Sicht sollten Betroffene:
- keine weiteren Zahlungen leisten
- den Kontakt abbrechen
- alle Unterlagen und Kommunikationsverläufe sichern
- zeitnah rechtliche Schritte prüfen
Eine schnelle Reaktion kann entscheidend sein, um weitere Schäden zu vermeiden.
FAQ – Leading Asset Management (lam-int.com)
Gibt es eine BaFin-Warnung?
Ja, die BaFin hat ausdrücklich vor Angeboten im Zusammenhang mit Leading Asset Management gewarnt.
Ist das Angebot reguliert?
Nein, nach aktuellem Stand liegt keine behördliche Erlaubnis vor.
Warum werden WhatsApp-Gruppen genutzt?
Messenger-Dienste ermöglichen eine direkte und kontrollierte Ansprache von Anlegern – ein häufiges Mittel in Betrugsfällen.
Kann ich mein Geld zurückfordern?
Das hängt vom Einzelfall ab. Eine rechtliche Prüfung ist erforderlich, die Erfolgsaussichten sind offen.
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