Bundesarbeitsgericht
Beschl. v. 13.09.1972, Az.: 2 AZB 32/71
Berufungsgericht; Berufungsschriftsatz; Zeitpunkt der Entscheidung; Berufungsschrift; Einheitliche Entscheidung
Bibliographie
- Gericht
- BAG
- Datum
- 13.09.1972
- Aktenzeichen
- 2 AZB 32/71
- Entscheidungsform
- Beschluss
- Referenz
- WKRS 1972, 10077
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Rechtsgrundlagen
Fundstellen
- BAGE 24, 432 - 434
- DB 1972, 2360 (Volltext mit amtl. LS)
- MDR 1973, 83 (Volltext mit amtl. LS)
Amtlicher Leitsatz
Das Berufungsgericht darf die in einem Berufungsschriftsatz niedergelegte Berufung dann nicht mehr als unzulässig verwerfen, wenn im Zeitpunkt seiner Entscheidung eine weitere Berufungsschrift derselben Partei vorliegt, die sich gegen dasselbe Urteil richtet. Das Gericht muß eine einheitliche Entscheidung treffen, da nur ein Rechtsmittel anhängig ist (Anschluß an BGH 29.06.1966 IV ZR 86/65 = BGHZ 45, 380 = LM Nr. 19 zu § 519b ZPO und BGH 02.10.1967 III ZB 24/67 = LM Nr. 22 zu § 519b ZPO).