Bundesarbeitsgericht
Urt. v. 07.12.1978, Az.: 3 AZR 995/77
Berufungsschrift; Anschrift des Berufungsbeklagten; Anschrift des Prozeßbevollmächtigten; Geschäftsstellenbeamte des Rechtsmittelgerichts; Nachforschungen
Bibliographie
- Gericht
- BAG
- Datum
- 07.12.1978
- Aktenzeichen
- 3 AZR 995/77
- Entscheidungsform
- Urteil
- Referenz
- WKRS 1978, 10037
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Verfahrensgang
- vorgehend
- LAG Hamburg 30.03.1978 - 1 Sa 22/77
Rechtsgrundlage
Fundstellen
- EzA § 518 ZPO Nr. 25
- NJW 1979, 2000 (Volltext mit amtl. LS)
Amtlicher Leitsatz
1. Eine Berufungsschrift, die nicht die Anschrift des Berufungsbeklagten oder seines Prozeßbevollmächtigten erkennen läßt, ist nicht formgerecht (ständige Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts).
2. Dieser Formfehler ist unschädlich, wenn der zuständige Geschäftsstellenbeamte des Rechtsmittelgerichts die fehlende Anschrift ohnehin kennt (Bestätigung von BAG 05.08.1976 3 AZR 340/75 = AP Nr. 37 zu § 518 ZPO (zu 1 Abs. 1 der Gründe)).
3. Das bedeutet nicht, daß der Geschäftsstellenbeamte Nachforschungen anstellen müßte; er soll lediglich sein Wissen nicht unterdrücken.